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News-Update

Deutsche Marine-Soldaten wohl monatelang in Quarantäne

Eine Seefahrt, die ist bekanntlich lustig und angeblich auch schön. Aber drei Monate in einem schwimmenden Stahlskelett eingesperrt zu sein: Das kann damit wohl kaum gemeint sein.

Marine-Konvoy
Marine-Konvoy Foto: Getty Images / Smith Collection / Gado

Landgänge für Besatzung gestrichen

Als Soldat muss man Einiges wegstecken können und bei der Marine sollte man nicht schnell seekrank werden. Dennoch steht wohl kaum monatelange Isolation auf dem Arbeitsplan.

Genau das blüht jetzt aber womöglich der Besatzung der deutschen Fregatte "Hamburg" (F220), wie der Spiegel berichtet. So gerne, wie sie zur See fahren, so sehr freuen sich Matrosen sicherlich, ob nun in Zivil oder beim Militär, auf Landgänge.

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EU-Operation zu wichtig für Corona

Mit denen dürfte es für eine lange Zeit nichts werden, denn die Fregatte "Hamburg" gehört zu dem Kontingent an Seestreitkräften, die im Rahmen der EU-Operation Irini das Waffenembargo gegen Libyen überwachen sollen. Eine wichtige Aufgabe.

So wichtig, dass man dem Virus keine Chance geben will. Kommandant Jan Fitschen führt aus: "Wenn wir nach einem Hafenaufenthalt einen Corona-Fall hätten, würde das dazu führen, dass das komplette Kontingent nicht mehr einsatzfähig wäre."

Schicksal der "Margottini" verhindern

Anschauungsmaterial hat man durch das italienische Kriegsschiff "ITS Margottini", auf dem Dutzende Corona-Fälle aufgetreten sind. Wahrscheinlich kann das gesamte Schiff nun nicht mehr an der Mission teilnehmen.

Die offizielle Rückkehr in ihren Heimathafen Wilhemshaven ist für die "Hamburg" am 20. Dezember vorgesehen. An Bord befinden sich 240 Mann Besatzung.