13 verbotene Inseln

Das tödliche Geheimnis von North Brother Island

Gesperrt, besetzt, verflucht: Wo man besser nicht an Land gehen sollte – und was einen dort erwartet, wenn man es doch macht …

North Brother Island
North Brother Island Foto: US Coast Guard

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts tuscheln die New Yorker ehrfürchtig über North Brother Island, jenen geheimnisvollen Ort, von dem kaum jemand je zurückgekehrt ist. Alles, was man weiß, ist, dass die Stadt auf dem Eiland im East River, zwischen den Stadtteilen Bronx und Queens, im Jahr 1885 hastig eine Quarantäne-Station, das "Riverside Hospital", errichtet hat.

Patienten mit Tuberkulose, Pocken, Gelbfieber, Diphtherie, Typhus, Cholera und sogar Lepra-Kranke sollen in der oft heillos überfüllten Klinik behandelt worden sein, die immer wieder mit Nahrungsmittelengpässen und Ärztemangel zu kämpfen hat. Da es zudem lange Zeit keine Telefonverbindung nach North Brother gibt, die es den Todgeweihten ermöglichen würde, mit ihren Angehörigen zu sprechen, kursieren immer wieder wilde Gerüchte und Schauermärchen – zumal die Insel der Aussätzigen am Höllentor (Engl. Hell Gate) liegt, wie ein nahe gelegener, gefährlicher Strömungsabschnitt heißt.

Bis 1963 wurde das Riverside noch als Entzugsklinik für Heroinabhängige genutzt – seitdem ist die Insel verlassen. Für den Historiker Ian Ference ist sie trotz ihres "finsteren Rufes" einer der "wichtigsten Orte Amerikas".

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