Alternative zu Gassibeuteln Hessische Gemeinde fordert DNA-Datenbank für Hundekot

Tomasz | Männersache 17.11.2017
DNA-Datenbank für Hundekot?
© damedeeso/iStock

Die hessische Gemeinde Lohra hat genug. Da der umherliegende Hundekot das Bild der Gemeinde nicht verschönert, soll jetzt eine DNA-Datenbank von Hunden angelegt werden, um die Urheber der braunen Häufchen schneller zu identifizieren.

Wie der Cowboy seinen Colt haben Hundehalter ihre Gassibeutel seit Jahren immer griffbereit. Die meisten machen auch Gebrauch von ihm und sammeln fleißig die Häufchen ihres geliebten Hundes auf. Es gibt aber einige, die scheinen ihren Colt nicht anrühren zu wollen und hinterlassen Spuren ihres Gassigangs.

Darum starrt dein Hund dich während des Häufchenmachens an

Deshalb starrt dich dein Hund beim Häufchenmachen an

Gegen diese Gassibeutel-Verweigerer will die hessische Gemeinde Lohra im Kreis Marburg-Biedenkopf jetzt drastisch vorgehen. In einer DNA-Datenbank sollen alle 492 dort lebenden Hunde registriert werden, sodass die Kacke zukünftig schnell zugeordnet und der Hundehalter noch schneller zur Kasse gebeten werden kann.

In manchen Bundesländern reichen die Bußgelder bis zu 150 Euro.

Eigentlich wollte die Gemeindevertretung über eine Anhebung der Hundesteuer diskutieren, stimmte dann aber mehrheitlich für die DNA-Datenbank. Der Vorstoß kam vom CDU-Fraktionschef Werner Waßmuth und wird derzeit noch geprüft.

Die Idee einer Hunde-DNA-Datenbank ist nicht neu, scheiterte aber in der Vergangenheit an dem hohen Kostenaufwand. Zudem fehlt es an rechtlichen Regelungen, die die Hundebesitzer verpflichten, eine DNA-Probe abzugeben.

Unwahrscheinlich also, dass es eine solche Datenbank in naher Zukunft geben wird. Dabei wäre das Bild einer "CSI"-ähnlichen Entnahme einer Kot-Probe sicherlich sehenswert.

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