Ratgeber Das muss Mann über die Vaterschaftsanerkennung wissen

Redaktion Männersache 27.08.2018

Es soll Männer geben, die bei dem Thema Vaterschaft spontan zusammenzucken. Eine Vielzahl an Mythen, Halbwahrheiten und Gerüchten ist rund ums Papawerden sowie die meist dazugehörige Vaterschaftsanerkennung im Umlauf. Wir rücken die Dinge mal kurz zurecht, denn grundsätzlich handelt es sich ja um eine der schönsten Erfahrungen der Welt.

Das muss man über die Vaterschaftsanerkennung wissen
Das muss Mann über die Vaterschaftsanerkennung wissen Foto:  iStock / AleksandarNakic

Das Leben eines Mannes ändert sich schlagartig, wenn er Vater wird. Ein unvergesslicher Moment. Doch neben der emotionalen Ebene verändert sich auch der Status vor dem Gesetz.

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Darum geht's bei der Vaterschaftsanerkennung

Wenn die Eltern nicht verheiratet sind, bleibt die Anerkennung der Vaterschaft dabei in erster Linie ein behördlicher Akt. Je nach Wohnort erfolgt die generell kostenlose Vaterschaftsanerkennung im zuständigen Jugendamt – und zwar persönlich.

 

Diese Unterlagen braucht man für die Vaterschaftsanerkennung

Um die Urkunde über die Anerkennung der Vaterschaft zu erhalten, benötigt der angehende Papa einen gültigen Personalausweis beziehungsweise Reisepass. Zudem bedarf es bei nicht verheirateten Paaren der beurkundeten Zustimmung der Mutter.

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Wenn ein Elternteil noch nicht volljährig ist, wird die Zustimmung eines gesetzlichen Vertreters benötigt. Übrigens sollten unverheiratete Paare den Vorgang bereits vor der Geburt anstoßen und zeitgleich auch das Sorgerecht beurkunden.

 

Vaterschaft: Pflichten und Rechte

Aus der Vaterschaftsanerkennung ergeben sich naturgemäß diverse Pflichten und Rechte. Neben Obhut und Versorgung hat der Vater sich ums Wohlergehen seines Kindes zu bemühen. Richtig interessant wird es allerdings erst, wenn es zur Trennung der Eltern kommt.

Beispielsweise hat der Vater bei vormals geteiltem Sorgerecht auch weiterhin ein Recht auf regelmäßigen Umgang mit dem Kind. Diesen kann ihm die Mutter auch nach Vollzug der Trennung nicht verwehren, außer es liegen schwerwiegende Gründe vor.

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Im Trennungsfall wird der festzulegende Unterhalt zudem anhand der Düsseldorfer Tabelle bestimmt, die sich am Einkommen des Unterhaltspflichtigen sowie am Alter des Kindes orientiert.

 

So funktioniert ein Vaterschaftswiderruf

Glaubt Mann dann doch nicht mehr an die eigene Beteiligung bei der Kindesentstehung, gibt es die Möglichkeit, die Anerkennung zu widerrufen.

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Erfolgsversprechend ist ein Widerruf zum Beispiel dann, wenn die Vaterschaft ein Jahr nach Beurkundung von Amtswegen noch nicht wirksam wurde oder zwischenzeitlich ein Dritter anhand eines Vaterschaftstestes genetisch zweifelsfrei als Erzeuger festgestellt werden konnte.

Mehr Wissenswertes über Vaterschaft und andere spannende Themengebiete findest du auf unserer Ratgeber-Übersichtsseite.

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