Übers Ziel hinaus geschossen Daimler schrottet Tesla Model X bei heimlichen Probefahrten

Tobias | Männersache

Daimler mietete über Sixt ein Tesla Model X bei einem Kleinunternehmer an, um ihn unter die Lupe zu nehmen. Zurück gaben sie das Fahrzeug im desolaten Zustand.

Laut Daimler ist es "in der Automobilbranche [ein] üblicher Vorgang", dass Fahrzeuge angemietet werden, um "Vergleichsfahrten" durchzuführen. Dabei werden die Modelle der Konkurrenz sprichwörtlich genau unter die Lupe genommen, wie der Spiegel berichtet.

Daimler hat den Bogen wohlmöglich ein wenig überspannt. Der Auto-Konzern mietete einen Tesla Model X für komplette sieben Wochen. Bei der Rückgabe wurden Schäden in fünfstelliger Höhe festgestellt.

Nicht selten wird bei solchen Ausleihaktionen ein Auto komplett auseinandergenommen und wieder zusammen geschraubt. Doch in diesem Fall scheinen Daimlers Ingenieure den SUV auch bei Hitze, auf Rüttel- sowie Traktionsstrecken auf "Herz und Nieren" geprüft haben. Dies war laut Mietvertrag allerdings nicht erlaubt.

Feststoffbatterie: Henrik Fisker über die Zukunft der Elektroautos

Akku-Revolution bei E-Autos: 1 Minute laden, 800 Kilometer fahren

Auf die Schliche kam der Verleiher den Testfahrten über die Ortungsfunktion des Fahrzeugs. Diese wies auf Teststrecken bei Barcelona und Sindelfingen hin. Sixt gab an, die festgestellten Schäden, die Wertminderung und die Gutachterkosten beglichen zu haben. Dass Daimler der ausleihende Kunde war, wurde mit keiner Silbe erwähnt.

Berichten zufolge hatte Daimler bereits kurz zuvor den "Streetscooter" der Deutschen Post über eine Briefkastenfirma gemietet und heimlich getestet.

Mehr E-Autos:
VW ID Buzz: Volkswagen bringt den Bulli zurück - als Elektro-Bus
Polestar 1: Volvo präsentiert schmuckes Elektro-Auto

Tags:
Herrenjacken

Entdecken Sie Qualität von BABISTA

Copyright 2017 maennersache.de. All rights reserved.