Corona

Coronazahlen auf Rekordhoch - Sorge vor neuer Welle

Die Infektionen mit dem Coronavirus erreichen einen neuen Höchststand. Trotzdem soll gelockert werden - jetzt macht sich die Sorge vor einer neuen Welle breit.

Lauterbach
Karl Lauterbach Foto: IMAGO / photothek

Jüngst legte das Bundeskabinett einen neuen Entwurf für das Infektionsschutzgesetz vor, das ab dem 20. März 2022 in Kraft treten soll.

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Demnach sollen unter anderem Masken in Schulen und Supermärkten nicht mehr verpflichtend sein - mehr zu den Regeln, die bald gelten könnten, erfahrt ihr hier.

Coronazahlen: Neuer Rekord

Doch nun erreichen die Corona-Zahlen ein neues Rekordhoch. Das Robert Koch-Institut meldet 25.0000 Neuinfektionen innerhalb von 24 Stunden. Angesichts dieser Nachrichten, wird die Kritik an Lockerungen laut. Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann beschreibt das Handeln der Bundesregierung sogar als "grob fahrlässig", wenn sie "wirksame Instrumente für den Notfall aus der Hand gibt".

Auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil schließt sich den Worten an: "Man wirft doch den Feuerlöscher nicht weg, wenn es noch brennt.“

Auch NRW-Ministerpräsident Henrik Wüst kritisiert die neuen Basisschutz-Regeln in der "Welt": "Weitgehend flächendeckend verabredete Basisschutzmaßnahmen und bewährte Instrumente der Pandemiebekämpfung werden abgeschafft, stattdessen zeichnet der Entwurf einen Flickenteppich an Regeln vor, den die Menschen kaum verstehen werden".

Angesichts dessen, dass ein Krankheitsverlauf mit der Omikron-Variante milder ist, halten einzelne Experten das neue Gesetz für vertretbar. Im Gespräch mit dem Handelsblatt erklärt Markus Scholz, Epidemiologe an der Universität Leipzig, dass diese Lockerungen dann legitim seien, "wenn man dies nicht als Ende der Pandemie, sondern als Beginn der stärkeren persönlichen Verantwortung begreift".

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