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Corona-Update

Coronavirus: Diese Meldungen sind Fake News

Nicht nur das Coronavirus selbst verbreitet sich hierzulande schnell, auch Falschmeldungen darüber machen die Runde.

Bunte Tastatur mit der Aufschrift Fake News
Fake News über das Coronavirus verbreiten sich vor allem über die sozialen Netzwerke. iStock / clu

Fake News schüren Panik

Eine Menge Wissenschaftler, Politiker, Medien und Prominente predigen, dass wir uns in der aktuellen Corona-Krise solidarisch verhalten und das sogenannte Social Distancing, also die Vermeidung von sozialen Kontakten, betreiben sollten.

Sie sagen sehr viel Richtiges über das Coronavirus und versuchen, keine Panik in der Bevölkerung zu schüren. Es gibt aber auch Menschen, die Fake News unterschiedlichster Natur verbreiten, und damit genau das Gegenteil bewirken.

Kampf gegen Falschmeldungen

Das passiert vor allem über die sozialen Netzwerke, z. B. Instagram und WhatsApp. Verbreitet werden Thesen zu Selbsttests, Medikamentenknappheit und glasklaren Symptomen. Eine gefährliche Angelegenheit, der Politikerinnen wie Bundesgesundheitsministerin Julia Klöckner entschieden entgegentreten.

So kursierte einem Bericht der Frankfurter Allgemeine zufolge etwa das Gerücht, dass große Supermarktketten aufgrund des Coronavirus nur noch an zwei Tagen in der Woche geöffnet hätten. Klöckner findet auf Twitter klare Worte für solche Falschmeldungen:

„Das ist kein Spaß, ihr spielt mit der Angst der Leute. Das ist unanständig!“
Julia Klöckner, Bundesgesundheitsministerin

Typische Form: Kettenbrief

Typisch für Fake News sind ihre Verbreitung in Form eines Kettenbriefes, der über Messenger-Dienste verschickt wird. In einem geht es z. B. um eine vermeintlich sichere Möglichkeit, einen Selbsttest durchzuführen.

In einem anderen wird behauptet, regelmäßiges Trinken würde eine Infektion mit dem Coronavirus verhindern, was nicht stimmt. Häufig wird dabei die Erzählform des persönlichen Erfahrungsberichts im Sinne von "Der Bruder meines Onkels fünften Grades arbeitet in einem Krankenhaus in China und hat mir dieses und jenes erzählt" verwendet.

An dieser Stelle sei noch einmal explizit darauf hingewiesen: Verlass dich bitte auf die Informationen der öffentlichen Stellen und trage nicht selbst zur Verbreitung von Fake News bei!

Die Corona-Epidemie

Seit Dezember 2019 breitet sich das Coronavirus aus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben weltweit über 8.600 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 207.000 haben sich infiziert (Stand: 19. März 2020).

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