wird geladen...
Corona-Update

Coronavirus: Afrika schließt seine Grenzen für Europäer

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus haben viele afrikanische Staaten strenge Reisebeschränkungen verhängt.

Afrikanische Frau mit Mundschutz
Bisher blieb Afrika von größeren Ausbrüchen des Coronavirus verschont. iStock / PeopleImages

Afrika schottet sich ab

In Tunesien und Mauretanien wurden einem Bericht der Süddeutschen Zeitung zufolge mehrere Italiener ausgewiesen, weil diese sich offenbar nicht an die Quarantänemaßnahmen hielten. Algerien und Marokko haben den Luft- und Schiffsverkehr nach Europa gestoppt.

Nairobi verbietet die Einreise aus Ländern, in denen es gemeldete COVID-19-Fälle gibt. Südafrika hat über 10.000 Visa annulliert. Afrika schottet sich ab, und die Europäer müssen draußen bleiben.

Aktuelle Lage in Afrika

Bisher blieb der Kontinent von größeren Ausbrüchen des Coronavirus verschont. Offiziell gibt es in Afrika ca. 350 Infizierte verteilt auf rund 30 Länder. In Europa sind es deutlich mehr.

Erklärungen dafür gibt es viele, z. B. auch die, dass aufgrund der weniger gut entwickelten Gesundheitssysteme zahlreiche Fälle überhaupt nicht registriert werden. Ein Ausmaß der Verbreitung, wie wir es zur Zeit in Deutschland erleben, würde die medizinische Versorgung Afrikas überfordern.

Existenzielle Probleme

Ein weiterer Grund für die wenigen Corona-Opfer in Afrika könnte der Fakt sein, dass nur drei Prozent der Bewohner des Kontinents älter als 65 Jahre sind. Außerdem profitiere man von der Infrastruktur, die sich seit der Ebola-Epidemie 2014 im Aufbau befindet.

Das Coronavirus kommt jedoch auch in Ländern an, die schon von Krieg und Elend gezeichnet sind. Vor allem in Burkina Faso könnte ein größerer Ausbruch zum existenziellen Problem werden. Hier haben rund eineinhalb Millionen Menschen keinen Zugang zur Gesundheitsversorgung.

Die Corona-Pandemie

Seit Dezember 2019 breitet sich das Coronavirus aus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben weltweit über 8.600 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 207.000 haben sich infiziert (Stand: 19. März 2020).

var premium1Fallback = mobile_premium1Fallback = '
';var premium2Fallback = mobile_premium2Fallback = '
';var premium3Fallback = mobile_premium3Fallback = '
';
var basic1Fallback = mobile_basic1Fallback = '
';var basic2Fallback = mobile_basic2Fallback = '
';var basic3Fallback = mobile_basic3Fallback = '
';