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Corona-Pandemie: Polizei-Roboter überwacht Ausgangssperre

Das Coronavirus schränkt das öffentliche Leben massiv ein. Mancherorts überwacht gar ein Roboter die verordnete Ausgangssperre.

Roboter überprüft Passantin
Corona-Pandemie: Roboter überwachen Ausgangssperre Innenministerium Tunesien

Corona-Pandemie: Roboter überwachen Ausgangssperre

Die Corona-Pandemie wütet auch in Tunesien. Die dortigen Behörden haben eine strenge Ausgangssperre verordnet, um die Verbreitung zu stoppen und somit einen Kollaps des Gesundheitssystems zu vermeiden. Um die Ausgangssperre zu überwachen, kommt in dem nordafrikanischen Land ein Polizei-Roboter zum Einsatz.

Science-Fiction in Tunis

Science-Fiction in Tunis, denn in der tunesischen Hauptstadt unterstützt innovative Technik die behördlichen Maßnahmen. Ein Roboter der Polizei streift dort durch die Straßen und kontrolliert die Einhaltung der Ausgangssperre. Gesteuert wird die Maschine von einer Einsatzzentrale aus.

Ein entsprechendes Video veröffentlichte das tunesische Innenministerium am 25. März 2020.

Identitäten überprüfen

Mithilfe installierter Kameras am Roboter klären die Polizisten die Identitäten der Passanten ab und fragen nach dem Grund, weshalb sie sich auf der Straße aufhalten. Ab 18 Uhr gilt eine landesweite Ausgangssperre.

Tunesien beklagt aktuell über 170 Corona-Infizierte und fünf Todesfälle infolge einer Covid-19-Erkrankung.

Seit Dezember 2019 breitet sich das Coronavirus aus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben weltweit über 21.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 465.000 haben sich infiziert (Stand: 26. März 2020).

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