wird geladen...
Corona-Update

Corona: Virus-Anstieg weltweit – wo es besonders schlimm ist

Nicht nur in Deutschland ist die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus wieder gestiegen. Ein Überblick.

Coronavirus mit Pfeil, der nach oben zeigt
xxx iStock / cokada

Beunruhigende Meldungen aus aller Welt

Nein, die Gefahr ist nicht vorbei: In Deutschland stieg die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus zuletzt wieder deutlich an, und auch aus anderen Teilen der Welt kommen beunruhigende Meldungen.

Wir zeigen im Überblick, welche Länder besonders stark betroffen sind und wie sie auf die Corona-Krise reagieren.

China

Am vergangenen Mittwoch (29. Juli 2020) meldeten die chinesischen Behörden 100 neue Corona-Infektionen, was den absoluten Höchstwert der letzten drei Monate darstellt. In Relation zu Chinas Einwohnerzahl kann man jedoch sagen, dass es nur noch sehr wenige Fälle gibt.

China verfolgt allerdings eine Null-Fälle-Politik und geht gegen die neueste Verbreitung, die ihren Ursprung in einer Fischfabrik in Dalian haben soll, mit aller Härte vor. Hunderte von Flugzeug- und Zugverbindungen wurden bereits gestrichen und drei der sechs Millionen Bewohner Dalians auf das Coronavirus getestet.

Die Grenzen des Landes sind seit Monaten für Touristen dicht, reguläre Visa werden aktuell nicht vergeben. Für insgesamt acht Länder, darunter auch Deutschland, gibt es Ausnahmeregelungen.

Einheimische dürfen nur in Supermärkte oder Restaurants, wenn die Corona-App grünes Licht gibt. Außerdem wird die Körpertemperatur der Chinesen routinemäßig von Wärmebildkameras an Wohnanlagen gemessen.

Luxemburg

In Europa ist besonders das kleine Land Luxemburg von Neuinfektion betroffen, wenn man die Zahlen ins Verhältnis zur Einwohnerzahl setzt. Die entscheidende Schwelle, die Luxemburg zum aktuellen Risikoherd macht: 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen.

Die Anzahl der Corona-Tests stieg in Luxemburg ebenfalls, und das Gleiche gilt für die Anzahl der positiven Tests – ein Indiz für die Ausbreitung des Virus. "Wir sind ganz klar in der zweiten Welle", so Ulf Nehrbass, Direktor des Luxemburger Gesundheitsinstituts dazu.

Belgien

In Belgien wurden die öffentlichen Beschränkungen wieder verstärkt, nachdem Corona-Fallzahlen anstiegen: strengere Kontaktregeln, weniger erlaubte Teilnehmer bei Events, teilweise verhängte Ausgangssperren.

Die Maßnahmen gleichen etwa denen, die im Mai zur Eindämmung des Coronavirus eingeführt wurden, heißt es in einem Bericht des Spiegel.

Weitere Länder

In der Schweiz, in Österreich und hierzulande sieht es so aus, als ob wir es ebenfalls mit steigenden Fallzahlen zu tun bekommen. Dass es nach den diversen Lockerungen wieder mehr Neuinfektionen geben würde, war aber zu erwarten.

Die große Frage ist nun, wie die Gesundheitssysteme damit klarkommen. Im Zweifel werden wir auch in Deutschland mit der Wiedereinführung von Einschränkungen im Alltag konfrontiert.

Seit Dezember 2019 verbreitet sich das Coronavirus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben nach WHO-Angaben weltweit über 650.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 16,5 Millionen haben sich infiziert (Stand: 30. Juli 2020).

var premium1Fallback = mobile_premium1Fallback = '
';var premium2Fallback = mobile_premium2Fallback = '
';var premium3Fallback = mobile_premium3Fallback = '
';
var basic1Fallback = mobile_basic1Fallback = '
';var basic2Fallback = mobile_basic2Fallback = '
';var basic3Fallback = mobile_basic3Fallback = '
';