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Corona-Update

Corona: Trump will deutsche Impfstoff-Firma

Der US-Präsident bietet angeblich einen ziemlich hohen Betrag, um sich die Exklusivrechte an einem baldigen Corona-Impfstoff zu sichern.

Donald Trump zeigt auf einer Pressekonferenz mit dem Finger ins Publikum
Greift nach deutscher Impfstoff-Firma: US-Präsident Donald Trump. Getty Images / Drew Angerer / Staff

1 Milliarde US-Dollar

In Tübingen arbeitet die Firma CureVac mit Hochdruck an einem Impfstoff gegen das um sich greifende Coronavirus. Einem Bericht der Welt zufolge möchte sich US-Präsident Donald Trump diesen gern exklusiv unter die Nägel reißen.

Dafür wird dem Unternehmen angeblich viel Geld geboten, die Rede ist von einer Milliarde US-Dollar.

Bundesregierung verhandelt mit CureVac

Die Bundesregierung möchte den Verkauf der Exklusivrechte an die USA verhindern. Sie kann aber nicht ohne Weiteres ein Verkaufsverbot aussprechen, weil CureVac ein privates Unternehmen ist.

Vertreter des Gesundheits- und Wirtschaftsministeriums verhandeln deshalb aktuell mit der Tübinger Firma. Die Hoffnung ist, den Abgang von CureVac in die Vereinigten Staaten durch eigene finanzielle Angebote zu verhindern.

Verkaufsverbot nicht ausgeschlossen

Es ist außerdem nicht ausgeschlossen, dass es doch noch zu einem Verkaufsverbot kommt. Regierungsvertreter argumentieren, dass es sich um eine Frage der nationalen Sicherheit handelt und deshalb Paragraf 6 des Schengener Grenzkodex greifen könnte:

„Grenzkontrollen sollten zur Bekämpfung der illegalen Zuwanderung und des Menschenhandels sowie zur Vorbeugung jeglicher Bedrohung der inneren Sicherheit, der öffentlichen Ordnung, der öffentlichen Gesundheit und der internationalen Beziehungen der Mitgliedstaaten beitragen.“
Schengener Grenzkodex

Wir dürfen gespannt sein, wie es in dieser Sache weitergeht!

Seit Dezember 2019 breitet sich das Coronavirus aus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan, hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben weltweit über 6.400 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 164.000 haben sich infiziert. (Stand: 16. März 2020).

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