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Corona-Treffen: Noch härtere Kontaktregeln im Gespräch

Der Teil-Lockdown zeigt nicht den gewünschten Effekt, noch immer steigen die Corona-Infektionszahlen. Kanzlerin Angela Merkel bringt deswegen noch strengere Kontaktbeschränkungen ins Gespräch.

Angela Merkel
Angela Merkel Foto: imago images / photothek

Teil-Lockdown zeigt keinen Erfolg

Im Frühjahr hatten die strengen Beschränkungen ihre Wirkung gezeigt. Doch diesmal ist das nicht der Fall.

Zwei Wochen nach dem Teil-Lockdown steigen die Corona-Infektionen weiter, fast täglich werden rund 20.000 neue Fälle gemeldet und auch die schweren Krankheitsverläufe nehmen wieder zu. So hat sich das niemand vorgestellt, nicht die Politik, nicht die Virologen und auch die Bevölkerung beobachtet die Situation mit Besorgnis.

Am Montag, den 16. November, wollen Kanzlerin Angela Merkel und die 16 Ministerpräsidenten der Länder den Teil-Lockdown Revue passieren lassen. Mit Lockerungen in Anbetracht der weiterhin steigenden Infektionenrechnet niemand. Im Gegenteil wird angenommen, dass weitere, noch strengere Beschränkungen angekündigt werden.

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Strengere Kontaktbeschränkungen

Schon vor dem Corona-Treffen sickerten Informationen über mögliche Regelverschärfungen durch. Demnach will die Kanzlerin unter anderem noch strengere Kontaktbeschränkungen durchsetzen. So soll in der Öffentlichkeit nur noch der Aufenthalt mit Angehörigen des eigenen Haushalts und nicht mehr als zwei Personen eines weiteren Haushalts erlaubt sein.

Feiern sowohl in der Öffentlichkeit als auch in privaten Räumen werden untersagt. Generell sollen bis Weihnachten Feiern unterlassen werden.

Besuche bei älteren und von Covid-19 besonders gefährdeten Personen sollen nur erlaubt sein, wenn Besucher keine Corona-Symptome aufweisen und sich mindestens eine Woche nicht in einer Risikosituation befanden.

Was ist mit Weihnachten?

Weihnachten wird natürlich nicht gestrichen, aber es wird ein Fest, wie wir es in dieser Form noch nicht erlebt haben, so viel ist sicher.

"Bei den Maßnahmen, die wir getroffen haben, geht es darum, die Infektionswelle zu brechen. Erst wenn uns das gelingt - und zwar auf durchschlagende Weise -, können wir darüber sprechen, wie wir Weihnachten gestalten", sagt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann.