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News-Update

Corona-Sextrends: So haben sich die Vorlieben der Deutschen verändert

Das Coronavirus verändert nicht nur unseren Alltag, sondern auch sexuelle Vorlieben, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.

Pärchen am Fenster
Corona hat auch seine Auswirkungen in Sachen "Sexuelle Vorlieben" (Symbolfoto) iStock/praetorianphoto

Corona-Sextrends: So haben sich die Vorlieben der Deutschen verändert

Die Pandemie hat Phänomene wie Corona-Pornographie hervorgebracht, jedoch stieg auch das Interesse an gewöhnlichen Sextrends deutlich an. Die Dating-App Jaumo hat untersucht, wie sich das Suchverhalten der Internetnutzer von April 2019 zu April 2020 veränderte. Dafür analysierten die Experten die Suchvolumina für die Begriffe Telefonsex, Sexchats, Sexspielzeug und Pornographie in den 20 größten deutschen Städten.

Die Pandemie macht erfinderisch

In den letzten Monaten entstanden Phänomene wie Corona-Pornos und Gruppen-Sexpartys bei Anbietern für Videokonferenzen. Dass auch die Nachfrage nach bodenständigen Sextrends deutlich gestiegen ist, bestätigt die Analyse von Jaumo.

Das Ranking

Platz 1: Sexspielzeug

Am stärksten stieg das Interesse der Deutschen seit dem Ausbruch des Virus an Sexspielzeugen (knapp 80 Prozent). Spitzenreiter bei der Suche nach den Gadgets im vergangenen Monat sind dabei Duisburger (136 Prozent Anstieg) und Bochumer (133 Prozent Anstieg). Mehr als verdoppelt hat sich die Nachfrage auch in Bremen, Dresden und Essen (je knapp 130 Prozent). Eine Ausnahme bildet Bielefeld: Dort ist das Interesse sogar um 18 Prozent gesunken.

 

Platz 2: Telefonsex

Aufgrund der Pandemie wurde auch die schönste Nebensache der Welt stark in Mitleidenschaft gezogen. Dank moderner Technologie besteht jedoch die Möglichkeit zu sinnlichen Telefonaten. Im Schnitt interessierten sich Deutsche im April 2020 fast 70 Prozent stärker für Telefonsex als im April 2019.

Die Stadt Essen ist dabei führend: Verglichen mit dem Vorjahr hat sich die Nachfrage nach dem Liebesspiel per Telefon in der Ruhrgebietsstadt beinahe verdreifacht. Auch in Leipzig und Stuttgart (je rund 130 Prozent) suchten Internetnutzer vermehrt nach dieser Art von Nähe.

 

Platz 3: Sexchats

Erotische Begegnungen per Video bzw. Chat stehen seit der Krise ebenfalls hoch im Kurs: Bundesweit stieg der Bedarf nach sogenannten Sexchats um fast die Hälfte (47 Prozent). In Leipzig hat sich das Suchvolumen fast verdoppelt (90 Prozent). Auch in Bochum (85 Prozent), Wuppertal (83 Prozent) und Dresden (82 Prozent) wurde deutlich öfter nach dem Begriff gesucht.

 

Platz 4: Pornographie

Geringer als möglicherweise erwartet fällt die Zahl der Suchanfragen nach pornographischen Inhalten aus. Im Schnitt stieg der Bedarf nach Erotika um knapp 30 Prozent und spielt im Vergleich zu Sexspielzeugen und virtuellen bzw. telefonischen Begegnungen eine deutlich untergeordnete Rolle im Netz. Den Höchstwert der Anfragen erreichen dabei Duisburg und Hannover mit einer Steigerung von 50 Prozent. Knapp dahinter reihen sich Dresden, Essen und Leipzig (je 49 Prozent Anstieg) ein. In Frankfurt am Main stieg das Suchvolumen trotz der Krise nicht.

Die gesamte Analyse inklusive Grafiken finden Sie hier.

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