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News-Update

Coronakrise: Verband fordert mehr Geld für Hartz-IV-Empfänger

Hartz-IV-Empfänger sollen wegen der Coronakrise mehr Geld bekommen, fordert zumindest ein einflussreicher Wohlfahrtsverband.

Covid-19-Probe und Bargeld
Verband: In der Coronakrise sollen Hartz-IV-Empfänger mehr Geld bekommen (Symbolfoto) iStock/Ralf Liebhold

Coronakrise: Verband fordert mehr Geld für Hartz-IV-Empfänger

Der Paritätische Wohlfahrtsverband meldet sich im Angesicht der Coronapandemie öffentlich zu Wort und fordert mehr Geld für Hartz-IV-Empfänger. Nach Meinung des Verbands trifft die Krise vor allem sozial schwache Menschen, auch weil ihre schwierigen Lebensumstände durch die Krise oftmals noch dramatischer werden. Zudem werden viele Hilfsangebote zurückgefahren.

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Pauschalbetrag als Zuschlag

Der Verband fordert einen Hartz-IV-Zuschlag von pauschal 100 Euro. Ulrich Schneider ist Vorsitzender des Paritätischen Wohlfahrtverbandes. Gegenüber der ARD fordert er, dass der Staat außerdem vorübergehend Apartments, Hotels oder Ferienwohnungen anmieten soll, um Notunterkünfte zu entlasten: "Es führt kein Weg daran vorbei."

Der Paritätische Wohlfahrtsverband

Zudem will Schneider der wachsenden Bildungsungerechtigkeit entgegenwirken, die sich in Zeiten von Corona noch potenziert: "Bei den Kindern, wo die technischen Voraussetzungen für Homeschooling gar nicht gegeben sind, müssen Computer, müssen Laptops angeschafft werden."

Der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband kümmert sich seit 1924 um die Kranken und Schwachen in der Gesellschaft. Der gemeinnützige Verein mit Sitz in Berlin beherbergt unter seinem Dach über 10.000 eigenständige Organisationen. Der Grundsatz der Gleichwertigkeit aller (lateinisch: paritas "Gleichheit, gleich stark") gab dem Verein seinen Namen.

Seit Dezember 2019 verbreitet sich das Coronavirus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan, hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben nach WHO-Angaben weltweit über 117.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 1.800.000 haben sich infiziert. (Stand: 15. April 2020).

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