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Corona: Neuer Bußgeld-Hammer!

Weil die Politik Nachlässigkeiten bei den Menschen in Deutschland hinsichtlich der Schutz-Maßnahmen gegen das Coronavirus wahrnimmt, werden partiell die Bußgelder angepasst.

Menschen auf der STraße mit Mund-Nasen-Maske
Die Bußgelder hinsichtlich der Verstöße gegen Schutzmaßnahmen werden angepasst (Symbolfoto) Foto: iStock/Powerofflowers

Corona: Neuer Bußgeld-Hammer!

In Berlin werden nun auch Privatpersonen zur Kasse gebeten, die in einer Bar falsche Kontaktdaten hinterlassen. Das kann neuerdings mit einem Bußgeld von bis zu 500 Euro geahndet werden, wie das Redaktionsnetzwerk Deutschland berichtet. Bislang wurden für die Falschangaben auf den Kontaktlisten in erster Linie die Gaststättenbetreiber belangt.

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Disziplin schwindet

Die Neuregelung gilt in der Hauptstadt seit dem 15. September 2020. Sie war nach Behördenangaben notwendig geworden, weil zuvor die Disziplin und Bereitschaft hinsichtlich der wahrheitsgemäßen Befüllung der Kontaktlisten merklich nachließ – was eine Nachverfolgung bei einem möglichen Corona-Ausbruch erheblich erschweren und wertvolle Zeit kosten würde.

Auch Angestellte im Fokus

Doch auch in einigen Bars und Kneipen wird von den Betreibern geschlammt. Zum Teil werden zu viele Menschen hereingelassen, weswegen der Mindestabstand gar nicht eingehalten werden kann. Zum anderen wurden nicht nur in Berlin Mängel in der Maskendisziplin bei den Angestellten ausgemacht.

Das Coronavirus nahm Ende Dezember 2019 von der chinesischen Millionenmetropole Wuhan seinen Ausgangspunkt und entwickelte sich in den folgenden Wochen zu einer weltweiten Pandemie, der bis zum heutigen Tag (28. September 2020) nach WHO-Angaben 991.224 Menschen zum Opfer fielen.