Corona-Update

Corona: Mutante verursacht offenbar neue Symptome

Die britische Corona-Mutante B.1.1.7 verursacht laut einer neuen Studie andere Symptome als der normale Typ des Virus.

Absperrband mit der Aufschrift B.1.1.7-Coronavirus
Verbreitet sich auch in Deutschland: die britische Corona-Mutante B.1.1.7 (Symbolbild) Foto: iStock / serts

Neue Symptome der Corona-Mutante B.1.1.7

In Großbritannien wurden 6.000 Personen, die sich mit der Corona-Mutante B.1.1.7 infiziert hatten, dazu befragt, welche Symptome bei ihnen aufgetaucht sind. Das Ergebnis der Untersuchung zeigt: Diese weichen von den Symptomen ab, die der normale Typ des Coronavirus verursacht.

Laut der Corona-Expertin Tamara Bilic litten die Betroffenen häufiger unter Husten und Halsschmerzen, dafür verloren sie jedoch seltener ihren Geruchs- und Geschmackssinn. Gerade Letzteres sei hierzulande zu einem Indikator dafür geworden, dass eine Erkrankung an Covid-19 vorliegt.

Was man Bilic zufolge darüber hinaus über die britische Mutante weiß, ist, dass sie bis zu 35 Prozent ansteckender sein soll. Es wurden jedoch keine Hinweise darauf gefunden, dass die Krankheitsverläufe schwerer oder gar tödlicher sind.

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Gicht-Mittel Colchicin könnte helfen

Eine weitere Studie aus Kanada, in der ebenfalls 6.000 Personen untersucht wurden, besagt laut Bilic, dass das Gicht-Mittel Colchicin das Todesrisiko um bis zu 44 Prozent verringert und außerdem schwere Krankheitsverläufe verhindert.

Es seien jedoch weitere Untersuchungen erforderlich, um die Wirkung des Medikaments zu überprüfen. Trotzdem geben die Ergebnisse der kanadischen Studie Hoffnung – insbesondere solang nicht genügend Impfstoffdosen vorhanden sind.