Corona-Update

Forscher verbreitet Hoffnung: Corona-Medikament schon in zwei Monaten?

Auf der Suche nach einem wirksamen Medikament gegen das Coronavirus haben deutsche Wissenschaftler jetzt einen hoffnungsvollen Ansatz.

Wissenschaftler im Labor
Forscher verbreiten Hoffnung: Corona-Medikament schon in zwei Monaten? (Symbolfoto) Foto: GettyImages/John Moore

Forscher verbreiten Hoffnung: Corona-Medikament schon in zwei Monaten?

Auf der ganzen Welt forschen Wissenschaftler nach einem wirksamen Medikament gegen das Coronavirus und die daraus resultierende Covid-19-Erkrankung. Scheinbar haben vor allem deutsche Forscher diesbezüglich aktuell die Nase vorn. Bei einem Impfstoff ist CureVac aus Tübingen sehr weit, doch vor Herbst 2020 wird nicht mit dem Durchbruch gerechnet.

Hinsichtlich eines Medikaments gibt es jetzt hoffnungsvolle Kunde aus Braunschweig.

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Hoffnungsschimmer aus Braunschweig

Forschern der Technischen Universität Braunschweig ist es vor einigen Tagen gelungen, Antikörper zu entwickeln, die an das Oberflächenprotein des Coronavirus andocken. Dies könnte die Basis für ein wirksames Medikament sein.

Professor Michael Hust gegenüber ntv.de."Es ist ein erster Schritt zur Entwicklung einer möglichen Therapie."

Der große Vorteil

Der große Vorteil einer Antikörper-Therapie liegt darin, dass dies eine natürliche Waffe des menschlichen Körpers gegen das Virus wäre. In dem Braunschweiger Versuch hafteten sich die außerhalb des Körpers produzierten Antikörper an das Corona-spezifische Spike-Protein - allerdings bislang nur in einem Reagenzglas. Im menschlichen Körper könnte durch diese Anhaftung eine Vermehrung der schädlichen Spikes verhindert werden.

Hust kann sich vorstellen, dass "unter Umständen bereits in zwei Monaten" die ersten Covid-19-Patienten mit einem Medikament auf Antikörperbasis behandelt werden könnten.

Seit Dezember 2019 breitet sich das Coronavirus aus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan, hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben weltweit über 18.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 416.000 haben sich infiziert. (Stand: 25. März 2020).