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News-Update

Corona: Gesundheitsminister sieht auch Februar von Lockdown bedroht

Gerade erst ist der Lockdown über den 10. Januar 2021 hinaus bis zum Ende des Monats ausgedehnt worden, schon wird die nächste Verlängerung in Aussicht gestellt.

Jens Spahn
Jens Spahn Foto: Getty Images / Pool

Endloser Lockdown?

Endloser Lockdown - was für ein Horror-Szenario! Aber genau das tritt den Bundesbürgern langsam aber sicher vor ihr geistiges Auge, wenn in immer schnellerer Abfolge immer neue Termine bis zur Aufhebung der Corona-Abwehrmaßnahmen genannt werden.

Gegenüber dem Deutschlandfunk sagte Gesundheitsminister Jens Spahn: "Wir werden noch Beschränkungen brauchen." Eine Aufhebung aller Einschränkungen zum 1. Februar sei für ihn schwer vorstellbar.

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Weitere kritische Monate

Spahn verweist darauf, dass immer wieder angekündigt wurde, vor einem schwierigen Winter zu stehen. Und: "Das geht jetzt tatsächlich noch zwei, drei Monate, und dann wird das Impfen Zug um Zug einen echten Unterschied machen."

Das Problem dabei ist nur, dass von Winter in "zwei, drei Monate[n]" schon keine Rede mehr sein kann. Langsam, aber sicher wendet sich damit die Salami-Taktik der Regierung gegen die Spitzenpolitiker, die sie anwenden.

Weiterhin keine Impfpflicht

Impfpflicht-Vorstöße wie der von Markus Söder treffen bei Jens Spahn auf taube Ohren. An der Freiwilligkeit der Corona-Impfung will er nicht rütteln.

Stattdessen soll es weitere Einreisebeschränkungen geben, vor allem für Personen aus Großbritannien und Südafrika, also den Ländern, in denen hochansteckende Varianten des Coronavirus gemeldet wurden.

Opposition verlangt Perspektive

Die Opposition fordert eine perspektivische Sicht auf die Pandemie: "Wir erwarten einen Stufenplan: Wie kommen wir raus aus dieser Situation?" fragt etwa FDP-Chef Christian Lindner. Und Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch empfindet vor allem die andauernde Doppelbelastung von Eltern als ein großes Problem.

Auch sieht er Versäumnisse bei der Impfstoffbeschaffung: "Offensichtlich sind die Bestellungen - und ich bin sehr für eine europäische Beschaffung - nicht so gemacht worden, wie es möglich gewesen wäre. Das muss aufgeklärt werden."