Corona-Update

Corona-Krise: Das sagte Merkel in der heutigen Pressekonferenz

Die Spekulationen im Vorfeld variierten von Lockerungen der Maßnahmen bis zur unveränderten Fortführung des Shutdowns.

Angela Merkel
Viele warteten heute gespannt auf das, was Angela Merkel zur aktuellen Corona-Lage zu sagen hatte. Getty Images / MICHAEL KAPPELER / Kontributor

Merkel live zur Corona-Krise

Heute (6. April 2020) um 16:15 Uhr gab Bundeskanzlerin Angela Merkel eine Pressekonferenz, um die Deutschen über die Haltung der Regierung zur Corona-Krise zu informieren. Die Ansprache wurde live im Internet übertragen.

Natürlich fragten sich im Vorfeld viele, was Merkel wohl sagen wird: In Österreich wurde heute erklärt, dass man am 1. Mai die Geschäfte und Friseursalons des Landes wieder öffnen wollen würde.

Spekulationen im Vorfeld

Wird es auch in Deutschland zeitnah Lockerungen der Corona-Maßnahmen geben? Laut einem Bericht der Bild lagen konkrete Pläne in Form eines Konzeptpapiers bereits in der Schublade.

Demnach sollten zuerst Einzelhandelsgeschäfte, Restaurants und Schulen in bestimmten Regionen wiedereröffnet, Großevents und Privatfeiern dagegen weiterhin untersagt werden.

Die bisherige Gültigkeit der Einschränkungen bis zum 19. April sollte bestehen bleiben.

Das sagte Angela Merkel

Was kam nun bei der Pressekonferenz heraus?

Folgendes: Von selbst ging Angela Merkel mit keiner Silbe auf das oben erwähnte Konzeptpapier und dessen Inhalte ein. Auf Nachfrage eines Journalisten, wann denn mit Lockerungen gerechnet werden könnte, sagte sie: "Wir wären eine schlechte Bundesregierung, wenn wir jetzt schon ein Datum nennen würden."

Natürlich denke man darüber nach, so Merkel. Aber: "Wir leben weiter in der Pandemie, mehr kann ich heute nicht sagen." Entscheidungen zur Struktur des Vorgehens seien bislang keine getroffen worden, aber sie würden schrittweise vollzogen werden.

Man wolle auf keinen Fall zu schnell voranschreiten und dadurch eine Überlastung des Gesundheitssystems riskieren. Stattdessen eruiere man, wie man Schutzmasken selbst herstellen und somit die Versorgung der Bevölkerung sicherstellen kann.

Rückkehr zum freiheitlichen Leben

Die aktuellen Einschränkungen gelten laut Merkel weiterhin bis zum 19. April, aber "sobald es die gesundheitlichen Umstände zulassen, werden wir zu unserem freiheitlichen Leben zurückkehren. Das ist gar keine Frage!"

Seit Dezember 2019 verbreitet sich das Coronavirus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben weltweit über 62.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 1.100.000 haben sich infiziert (Stand: 6. April 2020).

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