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Corona: Krankenschwester schmuggelt 70 Kilo Cannabis

Eine Krankenschwester sollte eigentlich mithelfen, das Coronavirus einzudämmen, doch nebenbei schmuggelte sie Drogen unterm Kittel über die Grenze.

Cannabis
Eine Krankenschwester muss sich wegen des Besitzes von 70 Kilo Cannabis verantworten (Symbolfoto) iStock/Yarygin

Krankenschwester schmuggelt 70 Kilo Cannabis

Eine Krankenschwester aus Kanada will am 23. April in ihrem Auto die Grenze zu den USA überqueren und wird kontrolliert. In ihrem Kofferraum finden die Grenzbeamten 70 Kilo Cannabis. Die 48-Jährige wird sofort festgenommen.

Es droht eine langjährige Haftstrafe

Die 48-jährige Frau arbeitete im grenznahen Henry Ford Hospital in Detroit. Sie behauptete, als Ersthelferin im Kampf gegen Covid-19 im Einsatz zu sein. Obwohl sie zudem eine gültige Arbeitserlaubnis vorzeigen konnte, machte sie sich bei den US-Grenzschützern verdächtig. Bitte aussteigen!

US-Anwalt Matthew Schneider gegenüber der Detroit Free Press zu dem Fall: "In einer Zeit, in der viele medizinische Arbeiter*innen Überstunden leisten, um uns zu schützen, ist es wirklich beschämend, dass sie ihren Status als Krankenschwester ausnutzt, um Drogen in unser Land zu schmuggeln."

Bei einer Verurteilung drohen der Krankenschwester 20 Jahre Gefängnis.

Seit Dezember 2019 verbreitet sich das Coronavirus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan, hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben nach WHO-Angaben weltweit über 200.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 3.000.000 haben sich infiziert (Stand: 30. April 2020).

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