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Corona: Spahn plant drastische Neu-Maßnahmen für den Winter

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant hinsichtlich steigender Corona-Fallzahlen in Deutschland neue Maßnahmen zur Einschränkung des Virus.

Jens Spahn
Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie Foto: GettyImages/Pool

Corona: Spahn plant drastische Neu-Maßnahmen für den Winter

Die Corona-Gemengelage verschärf sich aktuell nicht nur in Deutschland. Doch auch hierzulande sind die Zahlen wieder ansteigend, zudem naht die kühlere Jahreszeit, in der sich Viren generell wohler fühlen als bei milderen Temperaturen. Auch aus diesem Grund will Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) im Hinblick auf den Winter neue Maßnahmen zur Eindämmung auf den Weg bringen.

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Fieberambulanzen sollen eingeführt werden

Der 40-Jährige plant sogenannte Fieberambulanzen einzurichten, zudem soll es besondere Schutzvorkehrungen für Risikogruppen geben.

Wie die "Rheinische Post" berichtet, sollen die Fieberambulanzen erste Anlaufstelle für Patienten mit Atemwegssymptomen sein, die auf eine mögliche Corona- oder Grippeinfektion hinweisen.

Spahn zu den geplanten Fieberambulanzen. "Konzeptionell gibt es die schon – sie sollten im Herbst idealerweise flächendeckend zugänglich sein."

Spezielle Maßnahmen für Risikogruppen

Die Corona-Risikogruppen sollen ebenfalls durch spezielle Maßnahmen geschützt werden. "Wichtig ist, dass wir die besonders betroffenen Risikogruppen weiter besonders schützen und die Konzepte dafür im Alltag wieder schärfen. Deshalb werden präventive Reihentests in den sensiblen Bereichen wie zum Beispiel Pflegeheime ein fester Bestandteil der Teststrategie für Herbst und Winter. Dort müssen wir den Eintrag des Virus verhindern. Es gilt weiter höchste Wachsamkeit."

Eine weitere Maßnahme liegt in der Schnellerkennung von Corona-Infektionen. Diese sind vor allem durch erhöhte Testkapazitäten zu erreichen. Spahn dazu: "Allein in den letzten vier Wochen wurde etwa ein Drittel aller Tests seit Beginn der Pandemie gemacht."