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Corona-Update

Corona-Erkrankte testen Cannabis als Medikament – erste Ergebnisse

Seit Anfang April läuft die Studie "Selbstinitiierte Behandlungen von durch Covid-19 betroffene Patientinnen und Patienten mit Cannabis".

Cannabis in Gläsern
xxx iStock / UrosPoteko

Reges Interesse

Ins Leben gerufen wurde die Studie von der Hochschule Merseburg. Anhand einer Online-Umfrage möchten die Verantwortlichen herausfinden, welche Erfahrungen Covid-19-Patientinnen und -Patienten mit einer Cannabis-Selbstmedikation gemacht haben.

Rund 600 Personen nahmen seit Anfang April bereits teil, lediglich 96 davon füllten den Fragebogen jedoch bis zum Ende aus. Die ersten ausgewerteten Antworten teilte die wissenschaftliche Leiterin Prof. Dr. phil. habil. Gundula Barsch jetzt auf der Website von freies-ganja.de.

Die Ergebnisse

Unter den bisherigen Studienteilnehmern befanden sich Personen im Alter zwischen 20 und 69 Jahren, die mehrheitlich (87 Prozent) männlich waren. Sie kamen vorwiegend aus Deutschland und vereinzelt aus Österreich.

Mehr als die Hälfte von ihnen stellte allerdings keinen eindeutigen Bezug zu einer Infektion mit dem Coronavirus her, keiner wurde bislang stationär aufgenommen. Die meisten der Corona-Erkrankten beschrieben milde bis mittelschwere Symptome.

Bei 41 Prozent der Teilnehmer lagen bereits Vorerkrankungen vor und 20 Prozent nutzten Cannabis bereits vor der Corona-Krise zur Bewältigung von Krankheitssymptomen, alle setzten es schon mal als Genussmittel ein.

Alle weiteren Erkenntnisse und Details zur Untersuchung findest du auf freies-ganja.de.

Bis Juni 2020

Die Studie "Selbstinitiierte Behandlungen durch Covid-19 betroffene Patientinnen und Patienten mit Cannabis" soll nun noch bis Juni 2020 weiterlaufen. Betroffene sind dazu aufgerufen, an der Online-Umfrage teilzunehmen und bis zum Ende durchzuhalten.

Seit Dezember 2019 verbreitet sich das Coronavirus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben nach WHO-Angaben weltweit über 200.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 3.000.000 haben sich infiziert (Stand: 30. April 2020).

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