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News-Update

Coronavirus mutiert: Forscher warnen vor dritter Welle

Während sich die Welt gegen erneut steigende Corona-Infektionszahlen stemmt, warnen Forscher bereits vor einer dritten Welle.

Coronavirus
Das gefährliche Coronavirus verändert sich laufend (Symbolfoto) Foto: iStock/Bertrand Blay

Forscher warnen vor dritter Welle

Europa und damit auch Deutschland befinden sich nach Expertenmeinung aktuell mitten in der zweiten großen Corona-Infektionswelle. Das macht vielen Menschen berechtigte Sorgen - und die schlechten Nachrichten nehmen kein Ende, denn das gefährliche Virus mutiert.

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Das Coronavirus mutiert

US-Forscher aus dem Bundesstaat Texas warnen nun eindringlich vor einer dritten Welle. Demnach hat sich das Virus im Laufe der Zeit bereits mehrfach verändert, doch nun sprechen die Wissenschaftler von "gefährlichen Mutationen". Insgesamt soll es mittlerweile mehr als 12.000 unterschiedliche Coronavirus-Mutationen geben.

In einem Artikel der naturwissenschaftlichen Fachzeitschrift Nature wurden jüngst unterschiedliche Forschungsergebnisse mehrerer Universitäten hinsichtlich der Entwicklung des Virus publiziert.

Dabei wurden Corona-Virusproben im Labor analysiert und die Veränderungen im Genom des Sars-CoV-2-Erregers untersucht. Das Ergebnis: Die Mutationsrate ist mittlerweile so hoch, dass die Wissenschaftler große Probleme haben, die Entwicklung überhaupt nachzuverfolgen.

Die Forscher gehen davon aus, dass die meisten Mutationen für den Menschen "ungefährlich" seien, sprich keine Auswirkungen auf die Fähigkeiten des Erregers haben. Dem widersprechen nun die Experten aus Houston.

Widerspruch aus Houston

Die Wissenschaftler des "Houston Methodist Hospital" gehen in ihrer aktuellen Studie davon aus, dass eine identifizierte Mutation, die sogenannte Viruslinie D614G, ansteckender sei als der anfängliche Virustypus. Sie begründen dies mit einer Veränderung der Gly614-Aminosäure im sogenannten Spike-Protein, wie der Merkur berichtet.

Die Aminosäure ist für den Eintritt des Virus in den menschlichen Körper verantwortlich. Durch die Mutation gelingt das nun leichter, zudem kann sich die Infektion schneller ausbreiten. Das könnte eine höhere Übertragungs- wie Infektionsrate und eine höhere Virusbelastung mit sich bringen.  

Um eine dritte Welle nach Möglichkeit zu verhindern, verweist die Studie auf den altbekannten Mund-Nasen-Schutz, sowie die allseits bekannten Abstands- und Hygieneregeln.