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Corona-Update

Wegen Corona: Der Bart muss ab!

Bärte sind cool, männlich und strahlen eine unantastbare Souveränität aus. Doch sind Bärte auch Corona-Fallen? Hat das Ende des Barts geschlagen?

Vollbartträger beim Friseur
Für besseren Corona-Schutz: Muss der Bart ab? Foto: iStock / martin-dm

Stellen Bärte ein höheres Corona-Risiko dar?

Da lässt man sich den Bart über Monate und sogar Jahre wachsen, man kämmt, pflegt, massiert und ölt sich ihn ein, nur um zu erfahren, dass man ein Risiko darstellt? Ein Schock für alle Hipster und Holzfäller.

Wissenschaftler gehen nämlich davon aus, dass Bärte ein erhöhtes Ansteckungsrisiko für Corona-Infektionen bieten. Das liege einerseits daran, weil sich die Viren im Bart sammeln würden, wo sie stundenlang überleben können. Zudem könne man durch einen buschigen Vollbart die Mund-Nase-Maske nicht richtig tragen.

Bart muss ab

Jetzt muss der Vollbart ab! Zumindest bei den Personalwachen in der Schweiz. Ab dem 1. November dürfen diese keinen Bart mehr tragen, der die Länge von fünf Zentimetern überschreitet.

Wie der Ständeratspräsident Hans Stöckli der Zeitung "Blick" sagte, sei die Frage nach den Bärten in Zusammenhang mit den Corona-Maßnahmen aufgekommen: "Ein langer Bart macht das korrekte Maskentragen ja nicht einfacher."

Ungepflegtes Erscheinungsbild

Kommunikationschefin des Bundesamtes für Polizei, Cathy Maret, teilt zudem mit, "dass wir unsere Erwartungen und Anforderungen an das Erscheinungsbild mittels Dienstanweisung präzisieren müssen." Soll heißen: Der Bart steht für ein ungepflegtes Erscheinungsbild und muss weg.

Doch nicht jeder lässt eine Gesichtsrasur über sich ergehen. Wie Maret bestätigt, wurden zwei Polizisten aufgrund der neuen Verordnung an einen anderen Ort in Bern versetzt.