Doku-Update

"Der gefährlichste Vergnügungspark der Welt": Trailer zum neuen True-Crime-Doku-Hit

Keine Regeln, keine Limits, nur Spaß. Aber auch mehrere Tote, Hunderte Verletzte, Alkohol und Betrug. Das war der sogenannte Action Park in New Jersey, dessen verrückte und tödliche Geschichte in einer neuen Dokumentation beleuchtet wird. Wir haben den Trailer.

Class Action Park
"Class Action Park" Foto: YouTube / HBO Max

Mach Platz, "Tiger King". Denn eine neue True-Crime-Doku, die verrückter ist, als jeder Drehbuchautor es sich hätte ausdenken können, kommt auf dein Bildschirm: "Class Action Park".

"Class Action Park": Doku über den tödlichen Wasserpark

Der neue Dokumentarfilm von HBO Max, "Class Action Park", erzählt von dem berühmt-berüchtigten Wasserpark Action Park. Dieser wurde 1978 eröffnet, und während seiner Blütezeit in den 1980er-Jahren hatte er den Ruf, der gefährlichste Vergnügungspark der Welt zu sein, zog aber jeden Sommer unzählige Besucher an.

Der Besitzer des Parks, Gene Mulvihill, scherzte, er sei der "Walt Disney von New Jersey" für seinen Vergnügungspark. Der Action Park wurde 1996 nach 18 Jahren Betrieb geschlossen. Mulvihill starb 2012.

"Der gefährlichste Vergnügungspark der Welt"

Den Titel des "gefährlichsten Vergnügungsparks" hat sich Action Park nicht umsonst verdient. Die Sicherheitsvorkehrungen waren extrem lasch, wenn überhaupt vorhanden. Die Rutschen und Attraktionen wurden von Laien angefertigt. Der liberale Umgang mit Alkohol auf dem Gelände des Parks führte zu einer gesteigerten Sorglosigkeit der Besucher und somit höheren Verletzungsgefahr.

Im Laufe der Jahre produzierte der Park Hunderte Verletzte, allein im Sommer des Jahres 1987 gab es über 100 Menschen, die infolge einer Verletzung im Park im nahe stehenden Krankenhaus behandelt werden mussten.

Sechs Menschen starben, drei von ihnen im berüchtigten Wellenbecken – unter ihnen war auch ein 15-jähriger Junge, berichtet Newsweek.

1996 musste der Action Park schließlich unter dem Gewicht kostspieliger Schmerzensgeldvereinbarungen mit verletzten Kunden, steigenden Versicherungsprämien und der Rezession Anfang der neunziger Jahre geschlossen werden.