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Chris Nikic: Mann mit Downsyndrom meistert Ironman

Chris Nikis ist die erste Person mit Downsyndrom, die den Ironman-Triathlon absolviert hat.

Chris Nikic
Chris Nikic, Ironman-Absolvent Foto: Instagram / chrisnikic

Chris Nikic: Mit Downsyndrom zum Ironman

Chris Nikic trainiert jahrelang, um sein Ziel zu erreichen, einen Ironman zu absolvieren.

3,86 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radtour und ein ganzer Marathon (42 Kilometer), das sind die Vorgaben eines Ironman-Triathlons. Kein Kinderspiel, schon gar nicht für eine Person mit Downsyndrom. Doch Nikic hat ein Ziel, unterzieht sich einem rigorosen Training, bei dem er vom 16-fachen Ironman-Teilnehmer Dan Grieb unterstützt wird. Schüler und Lehrer trainieren sechsmal pro Woche bis zu sechs Stunden am Tag.

Am 7. November 2020 zahlt sich die Mühe aus, denn Chris Nikic schafft es, als erste Person mit Downsyndrom den Ironman zu absolvieren. Seine Zeit: 16 Stunden und 46 Minuten.

Die Ladies lieben das

Trainer Grieb muss den gesamten Ironman über an Nikics Seite sein, das erfordern die Regeln. So ist er auch der erste, den der 21-Jährige in die Arme nimmt, nachdem er die Ziellinie erreicht.

Auch Nikics Eltern ist dabei und zeigen sich stolz auf ihren Jungen: "Wenn Ihr Kind mit Down-Syndrom geboren wird, sagt Ihnen jeder, was es nicht kann und wie schwer es sein wird", so Nikics Vater. "Der Erste zu sein öffnet ihm und Menschen wie ihm viele Türen."

Nach seinem ganz persönlichen Ironman-Sieg in seiner Heimat Florida ist Nikics nächstes Ziel der Ironman auf Hawaii im Jahr 2021.

Übrigens: Nikics Lieblingsabschnitt ist das Laufen, denn der "betont den Hintern, und die Ladies lieben das".