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Alarmzustand in China: Dreijähriger mit Pest infiziert!

Die Pest ist zurück. In China hat sich ein Dreijähriger mit dem "Schwarzen Tod" infiziert. Die Behörden reagierten umgehend.

Pest-Erreger unterm Mikroskop
Der Pest-Erreger unter dem Mikroskop Foto: Getty Images

China: Dreijähriger infiziert sich mit der Pest

In der chinesischen Provinz Yunnan hat sich ein dreijähriger Junge mit dem Pest-Erreger infiziert, wie "Daily Mail" berichtet. Die Behörden sind in erhöhter Alarmbereitschaft und haben sofortige Notfallmaßnahmen gegen eine mögliche Ausbreitung eingeleitet.

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Angst vor Ausbreitung

China meldet einen neuen Fall von Beulenpest im Bezirk Menghai, in der südwestlichen Provinz Yunnan. Bei dem betroffenen Jungen wurde die Krankheit am 27. September 2020 diagnostiziert. Beamte führten im Anschluss Inspektionen durch, verhängten Quarantänemaßnahmen und untersuchten Patienten im Umfeld des Jungen auf Fieber.

Der Patient habe nach Behördenangaben aktuell leichte Symptome und befindet sich nach der Behandlung in einem stabilen Zustand.

Unklar ist noch, wie sich das Kind infiziert hat. Allerdings gab es am 21. September Berichte über eine Rattenplage in der Region, weshalb Experten nun davon ausgehen, dass infizierte Tiere als Überträger infrage kommen.

Im vergangenen Monat starben in der benachbarten Inneren Mongolei bereits zwei Menschen an der Pest.

"Schwarzer Tod"

China sieht sich mit der Gefahr konfrontiert, dass sich die Seuche von seinem Nachbarland Mongolei ausbreitet. Die dortigen Behörden haben jüngst bekannt gegeben, dass mindestens 17 von 21 Provinzen des Landes von der Beulenpest bedroht sind.

Die Beulenpest, im Mittelalter als "Schwarzer Tod" bekannt, ist eine der verheerendsten Krankheiten der Geschichte, an der im 14. Jahrhundert rund 100 Millionen Menschen starben.