Schlüpfriges Spiel Chefarzt setzt Frauen mit Oralsex unter Drogen - eine stirbt

Tobias | Männersache 11.04.2018
Kokain durch Oralsex verabreicht
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Ein deutscher Chefarzt verabreichte seinen Sexualpartnerinnen beim Oralsex unbemerkt Kokain. Eine starb daraufhin durch einen Herzstillstand.

Es klingt geradezu unglaublich. Die Staatsanwaltschaft Halberstadt (Sachsen-Anhalt) ermittelt zurzeit gegen einen 42-jährigen Chefarzt aus einem Harzer Klinikum. Der Verdacht: Er soll beim einvernehmlichen Oralsex mindestens vier Frauen Kokain verabreicht haben. Eine 38-Jährige starb daraufhin.

Verdacht auf Körperverletzung mit Todesfolge lautet die Anklage. Die Verstorbene wurde am 20. Februar bereits in der Wohnung des Beschuldigten bewusstlos. Trotz Notarzt und intensivmedizinischer Behandlung verstarb die Frau im Krankenhaus.

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Wie die Volksstimme berichtet, wurde der Arzt am 29. März verhaftet und wegen des Verdachts auf Drogenmissbrauch nach Magdeburg in die Universitätsklinik eingewiesen. Bisher gebe es laut Staatsanwalt Hauke Roggenbuck noch keine Anhaltspunkte dafür, dass sich der Mann illegal aus der Klinik Rauschmittel besorgt habe.

Da der 42-Jährige zuvor bundesweit praktizierte, schließt die Polizei nicht aus, dass auch weitere Frauen von dem Arzt ungewollt unter Drogen gesetzt wurden.

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