Gründer der "Manson Family" Charles Manson: US-Serienkiller & Sektengründer ist tot

20.11.2017

Der Serienmörder und US-Sektenführer Charles Manson ist tot.

Er starb am Sonntagabend in einem Krankenhaus in Kern County im US-Bundesstaat Kalifornien im Alter von 83 Jahren eines natürlichen Todes.


Dies teilte die Gefängnisbehörde mit. Vor wenigen Tagen war in ein Krankenhaus im kalifornischen Bakersfield eingeliefert worden.

Dort hatte sich sein Gesundheitszustand verschlechtert. Wie "TMZ" berichtete, war Manson bereits im Januar dieses Jahres schwerer Darmblutungen in einer Klinik behandelt worden.

Manson erlangte weltweite Berühmtheit, als er der von ihm gegründeten "Manson Family" 1969 den Mord an insgesamt sieben Menschen befahl.  

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Mord an hochschwangerer Frau

Unter den Opfern befand sich auch die hochschwangere Frau von Regisseur Roman Polanski: Sharon Tate.

1971 wurde er zusammen mit vier seiner Anhänger zunächst zum Tode, später dann zu lebenslanger Haft verurteilt.

Manson inszenierte sich als eine Wiedergeburt Christi - und zettelte die Mordserie an, um einen Krieg zwischen Weißen und Schwarzen in den USA zu provozieren.

Bis zum Zeitpunkt seines Todes saß er mehr als 40 Jahre im Gefängnis. Seine zahlreichen Gnadengesuche wurden stets abgelehnt.

Wie die "LA Times" berichtet, wurde er während seiner Haft immer wieder auffällig. Er sei unter anderem wegen Körperverletzung und Waffenbesitzes aufgefallen.

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