News-Update Cannabis-Studie: Legalisierung könnte 2,4 Milliarden in die Kassen spülen - jedes Jahr!

Redaktion Männersache 19.11.2018

Nicht nur die Weltkommission für Drogenpolitik sieht in der Legalisierung von Cannabis die Zukunft der Drogenpolitik - auch in Deutschland wächst die Zahl der Befürworter, Cannabisbesitz und -Konsum nicht mehr unter Strafe zu stellen. Dabei spielt auch Geld eine Rolle!

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Foto:  iStock / OpenRangeStock

Ein  "Ende der Politik von Verboten" forderte jüngst die Weltkommission für Drogenpolitik. Statt den "Markt nicht den Kriminellen zu überlassen", sollten Staatsregierungen den Drogenmarkt regulieren - dabei geht's auch ums Geld. 

Das belegen die Ergebnisse einer aktuellen Studie im Auftrag des Deutschen Hanfverband (DHV). Demnach würden ganze 2,39 Milliarden Euro in die Steuerkassen des Landes gespült werden, wenn es Gras, Hasch und Co legal zu kaufen gäbe. Eine staatliche Besteuerung - ähnlich wie bei Alkohol und Zigaretten - vorausgesetzt.

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Positiv zu bewerten seien nicht nur die Einnahmen durch den Verkauf. Auch das Einsparpotenzial ist laut Studie riesig. So rechnet man mit Kostenersparnis durch wegfallende Polizei und Justizausgaben

So wurde die Anzahl an Cannabisverfahren im Verhältnis der Gesamtheit aller polizeilichen Ermittlungskosten im Jahr 2016 ermittelt und zugrunde gelegt. Insgesamt wurden in Deutschland demnach 3.790.506 Fälle aufgeklärt, 171.302 davon waren Cannabisdelikte.

Das entspräche laut Schätzungen 1,077 Milliarden Euro für die Aufklärung von Cannabisvergehen!

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