Neue Bußgelder Bußgeldkatalog: Schnallt euch an, es wird teuer!

Redaktion Männersache 07.02.2018

Seit wenigen Monaten gelten in Deutschland neue Bußgelder und es wird vor allem eins: deutlich teurer!

Der 19. Oktober war der Stichtag. Seitdem ist der neue Bußgeldkatalog in Kraft getreten. Hier die wichtigsten Erneuerungen.

 

Keine Rettungsgasse bilden

Wenn du im Falle eines Unfalls auf der Autobahn im Stau keine Rettungsgasse bildest, musst du 200 Euro zahlen. Bei einer Behinderung kostet der Spaß gleich 240 Euro und ein Monat Fahrverbot kommt hinzu. Bei einer Gefährdung kostet die Straftat 280 Euro plus einen Monat Fahrverbot und wenn deswegen eine Sachbeschädigung zustande kommt, weil ein Einsatzfahrzeug ausweichen muss, bezahlst du 320 Euro und darfst den Lappen einen Monat abgeben.

 
 

Rettungsfahrzeuge blockieren

Wer kennt nicht diese Trottel, die an der Ampel nicht weiterfahren, wenn ein Rettungsfahrzeug mit Blaulicht und Martinshorn hinter ihnen ist. Hier fallen die gleichen Kosten an, wie bei den Rettungsgassen-Verweigerern. 240 Euro fürs Nicht-Durchlassen, 280 Euro bei Gefährdung und 320 Euro, wenn es zu einer Sachbeschädigung kommt. In allen Fällen ist der Führerschein erst mal für einen Monat weg.

Bußgeldkatalog: Schnallt euch an, es wird teuer!
Bei Vollverschleierung und Handybenutzung darf man zahlen © iStock/ZouZou1, Drazen_
 

Handy am Steuer wird teuer

Obwohl es schon aktuell geahndet wird, scheren sich erschreckend viele Leute nicht um die Konsequenzen und bedienen fleißig ihre elektronischen Geräte beim Fahren. Um dem entgegenzuwirken, wurde auch hier an der Preisschraube gedreht. 100 Euro bei bloßer Benutzung, 150 Euro, wenn es zu einer Gefährdung kommt und 200 Euro sollte es wegen des Fehlverhaltens zu einer Sachbeschädigung kommen. In den beiden letzteren Fällen ist zusätzlich der Lappen für einen Monat weg.

Auch Radfahrer dürfen demnächst 55 Euro blechen, sollten sie beim Fahren mit dem Handy am Ohr telefonieren.

Dieselfahrzeuge müssen draußen bleiben

Diesel-Fahrverbot in Stuttgart/München/Hamburg (Update!)

 

Burka, Niquab und Co. ade

Wer sich beim Autofahren verschleiert, eine Maske aufzieht oder sonst irgendwie das Gesicht verhüllt, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro rechnen, wenn er von der Polizei erwischt wird.

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