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News-Update

Bundesverfassungsgericht erlaubt Sterbehilfe – unter strengen Auflagen

Das Bundesverfassungsgericht hat am 26. Februar 2020 entschieden, dass Sterbehilfe unter Auflagen legal ist.

Tödliche Spritze
Bundesverfassungsgericht erlaubt Sterbehilfe iStock/davidhills

Bundesverfassungsgericht erlaubt Sterbehilfe

Das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe hat jetzt ein wegweisendes Urteil hinsichtlich der Sterbehilfe in Deutschland gefällt. Nach Ansicht der Richter gibt es nämlich "ein Recht auf selbstbestimmtes Sterben".

Wegweisendes Urteil

Erst 2015 wurde ein Verbot (Paragraf 217) der geschäftsmäßigen Sterbehilfe eingeführt, weil sie nach damaligem Verständnis gegen das Grundgesetz verstoßen würde. Der renommierte Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Andreas Voßkuhle, sagte hingegen bei der Urteilsverkündung am 26. Februar in Karlsruhe, dass das Recht auf selbstbestimmtes Sterben die Freiheit einschließt, sich das Leben zu nehmen und dabei Angebote von Dritten in Anspruch zu nehmen.

Die Richter erklärten das Verbot von 2015 für nichtig.

Paragraf 217 außer Kraft

Paragraf 217 stellt die "geschäftsmäßige Förderung der Selbsttötung" unter Strafe. Bei Verstößen drohen bis zu drei Jahre Haft oder eine Geldstrafe.

Allerdings bleiben nur Angehörige und Nahestehende straffrei, die den Suizid einer Person unterstützen.

Die sogenannte "Aktive Sterbehilfe", also die "Tötung auf Verlangen", bleibt in Deutschland weiterhin verboten. Von der jetzigen Legalisierung betroffen ist die "Assistierte Sterbehilfe", bei der das tödliche Medikament zur Verfügung gestellt wird, bevor der Patient es selbst einnimmt.

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