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News-Update

Brutal: Heidschnucke Maja von Unbekannten zu Tode gefüttert

Es gibt Gegenden auf der Welt, da kämpfen die Tiere um das knappe Nahrungsangebot, um zu überleben. Und bei uns? Sperren wir sie in Tierparks und füttern sie, bis sie verenden.

Heidschnucke
Eine sogenannte Heidschnucke (Symbolbild) iStock / nmweirauch

Gut gemeint, oder doch Tierquälerei?

Eigentlich sind ja alle Tierparks in Deutschland wegen des Coronavirus geschlossen. Das hielt jedoch einige Unbekannte nicht davon ab, den Ziegen im Freizeitpark "Goldberg" einen Besuch abzustatten.

Das allein wäre jetzt noch nicht die große Katastrophe gewesen. Aber ob nun absichtlich oder aus falsch verstandener Tierliebe – das wird sich wohl nicht aufklären lassen – ist das Ergebnis niederschmetternd.

Das falsche Futter

Die vermeintlichen Tierliebhaber pickten sich die Heidschnucke Maja heraus und fütterten sie, offensichtlich sehr ausreichend und ganz sicher mit den falschen Nahrungsmitteln. Als Tierpfleger Sebastian Werner das nächste Mal nach den Tieren sah, fand er Maja bereits extrem aufgebläht vor. Wenige Stunden später verendete das Tier qualvoll.

Besonders tragisch: Maja hatte erst kurz zuvor zwei Zicklein zur Welt gebracht, die jetzt mit der Flasche aufgezogen werden müssen. Das ist schwieriger, als es sich anhört. Der Nachwuchs ist extrem wählerisch, selbst was den Aufsatz auf der Flasche anbelangt.

Viermal täglich wird jetzt so gefüttert, denn wenn die Zicklein nicht genug Körpermasse aufbauen, ist es auch um ihre Zukunft eher schlecht bestellt. Pfleger Werner schätzt die Überlebenschance des Heidschnucken-Nachwuchses auf etwa 60 Prozent.

Fazit

Ob das die illegalen Besucher des Tierparks so im Sinn hatten? Günstigstenfalls war es gut gemeint und schlecht gemacht. Aber natürlich steht auch der Verdacht im Raum, dass hier Tierquäler am Werk waren, die sich daran ergötzt haben, wie es der frischgebackenen Ziegen-Mama nach einer brachialen Zwangsernährung stufenweise immer schlechter ging.

Bleibt die Frage, was in solchen Köpfen vorgeht. Wenn man sie erwischt, sollte man sie zwingen, ihre Tat zu wiederholen. Dann aber nicht im Streichelzoo, sondern im Löwengehege.

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