Frohes neues Jahr Böllerverbot: Diese deutschen Städte wollen das Knallen an Silvester verbieten

Redaktion Männersache 29.12.2017
Silvester in Berlin
© TOBIAS SCHWARZ/getty images

In vielen NRW-Städten bereitet man sich auf die kommende Silvesternacht vor: Mit zusätzlichem Personal und teils speziell eingerichteten böllerfreien Zonen soll mehr Sicherheit garantiert werden.

In Köln will die Polizei ihr Sicherheitskonzept am Mittwoch vorstellen. Dort kam es in der Silvesternacht 2015/2016 verstärkt zu sexuellen Übergriffen gegen Frauen. Mit zusätzlichen Beleuchtungsanlagen und Videokameras soll dem vorgebeugt werden.

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"Gleichzeitig werden die Sicherheits-und Ordnungsbehörden ihre Präsenz an diesem Abend in der Kölner Innenstadt deutlich verstärken", zitiert Welt einen Sprecher der Polizei Köln.

In der Düsseldorfer Altstadt werden Feuerwerkskörper komplett verboten. Wie schon letztes Jahr, soll eine "böllerfreie Zone" eingerichtet werden, in der ab 20 Uhr Zugänge kontrolliert werden. Grund hierfür ist der wiederholt "rücksichtslose Umgang mit Feuerwerkskörpern".

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In anderen Städten in NRW ist man weniger streng. In Bochum, Bonn, Duisburg und Aachen zum Beispiel setzen die Behörden auf verstärkte Präsenz von Ordnungskräften. In Essen, Dortmund und Münster liegen noch keine Sicherheitspläne vor, sind aber in Vorbereitung.

Experten warnen zudem vor möglichen Innenohrverletzungen, die jedes Jahr zu Silvester aufgrund der lauten Böller vermehrt auftreten. Ohrstöpsel sind dabei eine einfache und sichere Präventivmaßnahme. Zudem wird empfohlen, das neue Jahr mit Feuerkreiseln, Knallerbsen und Fontänen zu begrüßen – diese sind angenehmer für die Ohren und oft auch schöner anzusehen.

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