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Skandal! Ministerpräsident spielt während Corona-Gipfel "Candy Crush"

Während des letzten Corona-Gipfels mit Kanzlerin Angela Merkel hat Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow offenbar Ablenkung nötig gehabt.

Bodo Ramelow
Bodo Ramelow ist passionierter "Candy Crush"-Zocker Foto: imago images / Karina Hessland

Bodo Ramelow spielt während Corona-Gipfel "Candy Crush"

Bodo Ramelow hat während des letzten Corona-Gipfels am 19. Januar 2021 auf seinem Smartphone nachweislich "Candy Crush" gezockt. Das berichtet Bild - und die öffentliche Empörung über den Fauxpas des Ministerpräsidenten von Thüringen ist dementsprechend groß.

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Ramelow ist geständig

Die Corona-Pandemie gilt nicht nur nach Einschätzung von Kanzlerin Merkel als die größte Herausforderung für Deutschland seit dem Zweiten Weltkrieg. Umso erstaunlicher, dass ein Ministerpräsident bei wegweisenden Beratungen in diesem Kontext nebenbei "Candy Crush" auf seinem Smartphone daddelt.

Der 64-jährige Ramelow (Die Linke) hat dies gegenüber der dpa mittlerweile eingestanden. Nach eigenen Angaben nutzte er das Spiel, um sich zu entspannen - von Selbstkritik keine Spur.

In den sozialen Netzwerken machte er bereits in der Vergangenheit kein Geheimnis aus seiner "Candy Crush"-Leidenschaft, zudem wissen alle, so Ramelow, dass er dieser Passion auch während Konferenzen nachgehe.

Reaktionen auf Ramelows "Candy Crush"-Skandal

Erschreckend: Thürigen ist besonders stark von der Corona-Pandemie betroffen, jeden Tag sterben auch dort Menschen an oder mit dem Virus. Seit Ausbruch der Pandemie verloren in Thüringen knapp 2.000 Menschen ihr Leben infolge einer Corona-Infektion.

Auch aus diesem Grund gibt es nun deutliche Reaktionen auf Ramelows Daddelei.

Thüringens CDU-Chef Christian Hirte sagte beispielsweise gegenüber Bild: "Bei der Pandemie-Bekämpfung geht es im wahrsten Sinn des Wortes um Leben und Tod, um Millionen Existenzen und die Zukunft einer ganzen Schüler-Generation. Wer sein Amt als Ministerpräsident so versteht, verspielt das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger. Entweder ist es Ausdruck von Arroganz der Macht oder Amtsmüdigkeit. In jedem Fall ist es respekt- und verantwortungslos!"