Automobil-Revolution "Blade": Der erste Sportwagen aus dem 3D-Drucker

24.04.2018
"Blade": der erste Sportwagen aus dem 3D-Drucker
© Divergent

Das US-Startup Divergent hat mit "Blade" den ersten Sportwagen aus dem 3D-Drucker präsentiert, der sich vor Konkurrenten wie Porsche und Ferrari nicht verstecken braucht.

Nicht alleine die Tatsache, dass "Blade" im 3D-Drucker entstand, was schon beeindruckend genug wäre, auch seine 700 Pferdestärken und eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h unter 3 Sekunden können sich sehen lassen.

Die einzelnen Bauteile entstanden, indem Aluminiumstaub in die von Ingenieuren entwickelten Formen gepresst wurde. Dadurch wiegt der Sportwagen nur 630 Kilogramm und somit etwa ein Drittel des Gewichts eines vergleichbaren Porsches.

Divergent

Im Werbevideo des Unternehmens – findest du unten – wird der Fokus der Marke nicht auf luxuriöse Autos gelegt, sondern auf die Umwelt. Die Herstellung der Einzelteile eines Autos habe eine viel größere Auswirkung auf die Umwelt als Abgase – und dass sein Sportwagen umweltfreundlicher sei als ein Elektroauto mit "nur" 115 PS, erklärt der Gründer und CEO von Divergent Kevin Czinger gegenüber Forbes.

Divergent ist aber nicht das einzige Unternehmen, das mit 3d-Autos experimentiert. In Österreich wurde Ende September das 3D-Auto "enjoy" vorgestellt. Auch in Taiwan und Neeseeland gibt es derartige Bestrebungen. In Deutschland experimentiert e.Go aus Aachen mit Autos aus dem Drucker.

Vorteile dieses Prozesses: Schnelles Design verschiedener Prototypen und das anschließende Testen und Verbessern. In der traditionellen Produktion erfordern diese Schritte ungleich mehr Zeit und Aufwand.  

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