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Bis zu 400.000 Euro: Öffentlich-rechtliche Sender legen Gehälter offen

Die öffentlich-rechtlichen Sender sind verpflichtet, regelmäßig ihre Gehaltsstrukturen offen zu legen. Jetzt war es wieder soweit.

ARD-Hauptstadtstudio
Foto: iStock/Nikada

Bis zu 400.000 Euro: Öffentlich-rechtliche Sender legen Gehälter offen

Für das Jahr 2019 haben die öffentlich-rechtlichen Medienanstalten nun in Sachen "Gehälter" die Hosen runtergelassen. Aus einer veröffentlichten Liste geht hervor, dass vor allem bei der ARD sehr gut verdient wird.

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Die Gehälter im Überblick

Die Spitzenverdiener im öffentlich-rechtlichen Kontext sind dabei unangefochten die jeweiligen Intendanten. 

  • Laut der Erhebung verdienen ARD-Direktoren zwischen 19.989 Euro (NDR) und 14.202 Euro (SR) im Monat.

  • Programmchefs und Hauptabteilungsleiter streichen beispielsweise beim NDR im Monat bis zu 13.876 Euro ein.

  • Redakteure freuen sich über 3.681 bis 10.728 Euro. 

Tom Buhrow ist WDR-Intendant und ARD-Vorsitzender. Deswegen steht er auch an der Spitze der Verdiener im Kosmos der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten. Buhrow kommt auf ein Jahresgehalt von 395.000 Euro.

FAZ mit interessanter Rechnung

Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" rechnet vor, dass die ARD 1.881 Gebührenzahler benötigt, um Buhrows Gehalt zu refinanzieren.

Auf Platz zwei liegt übrigens BR-Intendant Ulrich Wilhelm mit 388.000 Euro im Jahr.

Von der Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs gab es bereits vor der Veröffentlichung massive Kritik für die nach ihrer Meinung im Vergleich zum öffentlichen Dienst viel zu hohen Gehälter der öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten.

Trotzdem soll der Rundfunkbeitrag im Jahr 2021 von 17,50 auf 18,36 im Monat steigen.