Stars-Update

Bewegend: Sohn Mick spricht über Michael Schumacher und eigene Formel-1-Pläne

Man zuckt unwillkürlich zusammen, wenn man Mick Schumacher im Rennoverall und mit Pirelli-Cap die Hände zum Siegesjubel hochreissen sieht. Und denkt an seinen Vater Michael.

Mick Schumacher in Jubelpose
Mick Schumacher in Jubelpose Foto: Getty Images / Charles Coates

Wie der Vater, so der Sohn

Mick Schumacher war 14 als sein Vater, der siebenmalige Formel1-Weltmeister Michael Schumacher, bei einem Ski-Unfall ein schweres Hirntrauma davontrug und seitdem aus der Öffentlichkeit komplett abgetaucht ist. In einem Interview spricht Mick nun über seine eigenen Formel1-Ambitionen.

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Es gibt keinen Plan B

In einem ist sich Mick sicher: Er will in die Formel 1, unbedingt. Auch wenn er dort sicherlich auf jedem Meter Rennstrecke am Erbe seines Vaters gemessen wird, gibt es für ihn kein anderes Ziel:

„Es gibt keinen Plan B, und es gab nie einen. Denn wenn es einen Plan B gibt, verfolgt man Plan A nicht wirklich“
Mick Schumacher

Das klingt eindeutig und entschlossen. Darf an dieser Stelle erwähnt werden, dass sich eine solche Strategie ohne Backup-Plan nur erlauben kann, wer über die dafür notwendigen finanziellen Ressourcen verfügt?

Die entscheidende Frage

Wie dem auch sei, in die Formel 2 hat es der junge Rennfahrer bereits geschafft, ebenso wie in die Ferrari-Junior-Akademie.

Mick erinnert sich, wie er von seinem Vater eindringlich gefragt wurde, ob er eine Formel1-Karriere wirklich wolle. Seine Antwort war eindeutig.

Die gleiche Verbissenheit

Gefragt, welche Ähnlichkeiten Mick zwischen seinem Vater und sich selbst entdeckt, antwortet er:

„Ich glaube, wir haben ein ähnliches Temperament und besitzen die gleiche Zielstrebigkeit.“
Mick Schumacher

Das äußert sich sowohl im Gym, das natürlich für Rennfahrer ohnehin zur Pflichtbeschäftigung gehört, als auch in der jeweiligen Streckenanalyse, die er genauso gewissenhaft, ja fast schon verbissen betreibt.

Auch in den unteren Formeln hat das Coronavirus natürlich zugeschlagen und es wird eine Not-Saison gefahren. Dennoch macht sich Mick Hoffnung auf den baldigen Sprung in die Formel1.

Fazit

Für den Anfang spekuliert er auf potenzielle Cockpitplätze beim Freitagstraining. Und welches Team? Das weiß er selbst noch nicht und wenn man in die Königsklasse des Motorsports gelangen möchte, muss einem das auch grundsätzlich egal sein.

Wir wünschen ihm viel Erfolg dabei. Vielleicht sehen wir ja tatsächlich schon bald wieder einen Schumacher auf den Siegertreppchen des Formel1-Zirkus' stehen.