Ausgeruht

Besser schlafen: 6 Tipps vom Experten

Wer gut schläft, lebt gesünder. Schlechter Schlaf fördert nachweislich das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen, Übergewicht und Diabetes. Wir haben sechs Tipps vom Experten, die besseren Schlaf versprechen.

Besser schlafen
6 Tipps fürs bessere Schlafen Foto: iStock / RomarioIen

Besser schlafen

Wie schön ist es, auszuschlafen, ausgeruht zu sein und voller Elan den Tag zu beginnen? Dabei sind viele Menschen in der schnellen und hektischen Welt von heute nicht in der Lage, richtig zu schlafen  – oder wissen nicht, wie.

Dabei ist guter Schlaf die Grundlage für gesundes Leben. Schlechter Schlaf fördert das Risiko kardiovaskulärer Erkrankungen, Übergewicht und Diabetes.

Deswegen hier nun sechs Tipps vom Kardiologen und Schlafmediziner Prof. Dr. Pierre Escourrou des französischen Herstellers von Gesundheitsprodukten Withings für besseren Schlaf und damit gesünderes Leben.

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Einschlafen nicht erzwingen

Im Bett liegen und an die Decke starren? Auf den Körper hören ist wichtig: Normalerweise braucht man nur 20 bis 30 Minuten zum Einschlafen. Wer nach einer halben Stunde immer noch nicht eingeschlafen ist, sollte aufstehen und zu einem Buch greifen oder den Fernseher einschalten. Es macht mehr Sinn, fünf Stunden gut zu schlafen, als acht Stunden unruhig. 

Schlafroutine einrichten

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier – wenn du bereits eine Schlafroutine hast, behalte diese bei, auch wenn es heißt, dass du dann spät schlafen gehst. Wer zu regelmäßigen Zeiten zu Bett geht und aufsteht, schläft zuverlässiger ein und erholt sich nachts besser. 

Frische Luft

Vor dem Schlafen gehen sollte das Schlafzimmer gut durchgelüftet werden. Die ideale Raumtemperatur liegt bei etwa 18 Grad, da der Körper zum Einschlafen herunterkühlen muss. Heiße Duschen sollten vor dem Schlafengehen deshalb vermieden werden, da sie den Einschlafprozess hinauszögern. 

Smartphone raus

Zum Einschlafen braucht man völlige Dunkelheit – selbst das Summen oder Strahlen von Smartphones oder anderen elektrischen Geräten hindert uns daran, ruhig und erholsam zu schlafen. Damit sich der Körper völlig entspannen kann, sollte Technik das Schlafzimmer verlassen.

Auf schweres Essen und Alkohol verzichten

Unmittelbar vor dem Schlafen sollte man nicht übermäßig viel essen. Besonders die Verdauung von Fleisch kann dazu führen, dass man mitten in der Nacht aufwacht. Auch Alkohol führt zu unruhigem Schlaf. Stattdessen sollte man lieber eine Tasse Tee zum herunterkommen trinken – dies kann auch wunderbar in die Abendroutine eingebaut werden.

Aktiver Tag, ruhiger Abend

Wer tagsüber Sport macht und viel an der frischen Luft ist, kann nachts besser schlafen. Allerdings sollte man spätestens vier Stunden vor dem Zubettgehen die Sporteinheiten abgeschlossen haben. Macht man kurz vor der Nachtruhe noch Sport, droht der gegenteilige Effekt und das Einschlafen fällt schwer.