Traurig Berührende Bilder: Umweltaktivist filmt vor Hunger sterbenden Eisbären

Redaktion Männersache 11.12.2017

Umweltaktivist Paul Nicklen filmte einen abgemagerten Eisbären auf der Suche nach Nahrung. Nicklens Plädoyer gegen den Klimawandel erobert das Internet – und stimmt zum Nachdenken an.

Screenshot aus dem Video von Paul Nicklen
Foto:  paulnicklen/Instagram

Der Naturfilmer Paul Nicklen hat auf seinem Instagram-Account ein Video veröffentlich, das einen Eisbären zeigt, der auf der Suche nach etwas Nahrung seine letzten Kräfte zusammennimmt.

Nicklen ist Mitbegründer der Initiative "Sea Legacy", die mit ihren Aktionen auf die Bedrohung der Ozeane und mit ihnen verbundener Lebensräume aufmerksam machen will.

Unter dem Video schreibt Nicklen: "Mein gesamtes Sea Legacy-Team kämpfte mit den Tränen beim Filmen dieses sterbenden Eisbären. Es ist eine erschütternde Szene, die mich immer noch verfolgt, aber ich weiß, dass wir sowohl das Schöne als auch das Schreckliche teilen müssen […] So sieht Hunger aus. Die Muskeln verkümmern. Keine Energie. Es ist ein langsamer, schmerzhafter Tod."

Dieses Video zeigt, wie krank unsere Welt ist. Die Perversität der Menschheit kennt keine Grenzen:

 

Sollte die Erderwärmung nicht verhindert werden, so sei das Aussterben der Eisbären unvermeidbar – in 100 Jahren, so Wissenschaftler, würde die Erde frei von Eisbären sein. Nicklen will mit seinem Projekt, zu diesem auch dieses Video gehört, Aufmerksamkeit wecken und dieser Tragödie entgegenwirken.

Das ganze Video findest du unten.

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My entire @Sea_Legacy team was pushing through their tears and emotions while documenting this dying polar bear. It’s a soul-crushing scene that still haunts me, but I know we need to share both the beautiful and the heartbreaking if we are going to break down the walls of apathy. This is what starvation looks like. The muscles atrophy. No energy. It’s a slow, painful death. When scientists say polar bears will be extinct in the next 100 years, I think of the global population of 25,000 bears dying in this manner. There is no band aid solution. There was no saving this individual bear. People think that we can put platforms in the ocean or we can feed the odd starving bear. The simple truth is this—if the Earth continues to warm, we will lose bears and entire polar ecosystems. This large male bear was not old, and he certainly died within hours or days of this moment. But there are solutions. We must reduce our carbon footprint, eat the right food, stop cutting down our forests, and begin putting the Earth—our home—first. Please join us at @sea_legacy as we search for and implement solutions for the oceans and the animals that rely on them—including us humans. Thank you your support in keeping my @sea_legacy team in the field. With @CristinaMittermeier #turningthetide with @Sea_Legacy #bethechange #nature #naturelovers This video is exclusively managed by Caters News. To license or use in a commercial player please contact info@catersnews.com or call +44 121 616 1100 / +1 646 380 1615”

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