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Bei Lanz: Richard David Precht vernichtet E-Autos

"Irrweg, katastrophaler Fehler" - Philosoph und Schriftsteller Richard David Precht lässt bei "Markus Lanz" kein gutes Haar an Elektroautos.

Richard David Precht
Hält den Umstieg auf Elektroautos für einen Irrweg: Richard David Precht Foto: IMAGO / Rainer Unkel

Richard David Precht bei "Markus Lanz"

Richard David Precht gilt als einer der führenden Denker Deutschlands. Es gibt kaum ein Thema, zu dem sich der Philosoph, Schriftsteller, Moderator, Publizist und Honorarprofessor noch nicht mit seiner oft deutlichen Meinung geäußert hat.

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In der ZDF-Talkshow "Markus Lanz" gab er bereits vor rund zwei Jahren ein vernichtendes Urteil über Elektroautos ab.

"Furchtbare Lösung"

"Die wirkliche Umweltbilanz eines Elektroautos - und das ist mehr als ein offenes Geheimnis - ist miserabel", so Precht. Und weiter: "Es gibt viele verschiedene Rechenmöglichkeiten und in den günstigen Rechenmöglichkeiten ist es ein klein bisschen besser als ein herkömmliches Auto mit Verbrennungsmotor."

Seiner Meinung nach würden wir die Autoindustrie und die gesamte Infrastruktur mit viel Geld auf eine "furchtbare Lösung" umrüsten. Warum? Weil die Batterien für Elektroautos zum Großteil mit fossilen Energieträgern, vor allem Kohle, in China produziert würden. Dadurch hätten sie bereits bei ihrem Einbau eine "massiv miese Bilanz" von etwa 100.000 gefahrenen Kilometern.

Hinzu käme, dass die für Elektroautos benötigten Rohstoffe Lithium und Coltan aus Peru bzw. dem Kongo kommen und dort unter "entsetzlichen Bedingungen" mit Kinder- und Sklavenarbeit abgebaut werden.

Darin sieht Precht die Lösung

Für Precht ist klar, dass die Zukunft in der Wasserstoff-Technologie liegt. Wir können zwar noch nicht sofort auf diese Lösung umsteigen, aber es würde sich bereits abzeichnen, dass das in zehn Jahren möglich sein wird.

"Was mich stört, ist, dass wir jetzt eine komplette Revolution machen, um in zehn Jahren die nächste Revolution zu machen", erklärt der 56-Jährige.

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