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Bayreuth: Frauchen geht shoppen – Hund stirbt qualvoll in überhitztem Auto

Ein kleiner Mischlingshund starb in Bayreuth, nachdem er für drei bis vier Stunden in einem überhitzten Auto eingesperrt war.

Hund im Auto
In Bayreuth starb ein Hund qualvoll in einem überhitzten Auto (Symbolbild) Foto: iStock / FatCamera

Frauchen lässt Hunde im Auto zurück

Eine 30-jährige Frau ging am vergangenen Samstag (1. August 2020) in Bayreuth mit ihren Freunden shoppen, wobei sie ihre beiden Hunde im geparkten Auto zurückließ. Für drei bis vier Stunden waren die Vierbeiner in dem Wagen gefangen, der aufgrund der hohen Temperaturen von mehr als 30 Grad überhitzte.

Einer der beiden Hunde überlebte die Tortur nicht, heißt es in einem Bericht von RTL.

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Die reinste Qual

Der andere Vierbeiner wurde am Samstagabend von Polizisten aus dem Auto befreit und versorgt, nachdem ein Passant die Hunde entdeckt und Alarm geschlagen hatte. Für den kleinen Mischlingshund kam jedoch jede Hilfe zu spät.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, mussten sich die Hunde eine zu kleine Hundebox teilen. Außerdem kamen sie in all den Stunden, die sie in dem überhitzten Wagen verbrachten, weder an Wasser noch Frischluft. Die reinste Qual.

Appell an alle Hundehalter

Die Besitzerin der Hunde muss nun mit einer Anzeige wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz rechnen. Die Polizei appelliert darüber hinaus an alle Hundehalter, ihre Tiere nicht in ihren Fahrzeugen zu "parken" und stundenlang alleinzulassen.

Der Vorfall aus Bayreuth zeigt, wie gefährlich das ist.