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Sport-Update

Bayern-Stars verzichten auf 20 Prozent Gehalt

Als einer der ersten Profi-Vereine zeigt der FC Bayern Flagge im Sturm der Corona-Pandemie. Seine Spieler und Manager verzichten auf 20 Prozent ihres Gehalts. Eine Solidaritätsbekundung.

Der FC Bayern München (2019)
Der FC Bayern München (2019) Getty Images / Soccrates Images

Solidarität

Im Zeitalter der Corona-Pandemie ist ein wenig Solidarität durchaus angebracht. Das dachten sich auch die Verantwortlichen und Spieler des deutschen Rekordmeisters FC Bayern München.

Eine Sitzung zwischen Funktionären und Mannschaft ergab, dass man zukünftig gemeinsam auf einen Teil seines jeweiligen Einkommens, genauer gesagt 20 Prozent, verzichten wird.

Vorstand und Spieler-Gremium einig

Die Solidarität gilt dabei zunächst den eigenen Angestellten, die keine Millionen verdienen und damit vom momentan eingestellten Spielbetrieb stärker betroffen sind.

Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge, Vorstandsmitglied Oliver Kahn und Sportdirektor Hasan Salihamidzic haben diesen Deal mit dem Spieler-Gremium der ersten Mannschaft besprochen und verabschiedet.

Diesem Gremium gehören Manuel Neuer, Thomas Müller, Robert Lewandowski, David Alaba, Joshua Kimmich und Thiago an.

Größenordnung

Um den Verzicht der Vorstände und Spieler auf ein Fünftel ihrer normalen Bezüge größentechnisch einordnen zu können: Die Personalkosten des FC Bayern beliefen sich in der abgelaufenen Saison 2018/19 insgesamt (also unter Berücksichtigung aller Beschäftigten) auf 336,2 Millionen Euro, der Umsatz lag bei 750,2 Millionen Euro.

Auch Schalke 04 erwägt Gehaltskürzungen

Noch bevor der FC Bayern seine Pläne überhaupt besprochen hatte, liefen bereits ähnliche Überlegungen beim FC Schalke 04. Dort hatten Spieler des Vereins sogar 30 Prozent Gehaltsverzicht ins Spiel gebracht.

Gerade der Ruhrpott-Verein steht für ehrliche Arbeit, das sogenannte "Malochen", auch wenn natürlich in diesem Club die Stars jeweils eine Millionen-Gage beziehen, also durchaus einen gewissen Notgroschen auf der hohen Kante haben dürften.

Schalkes Sportchef Jochen Schneider fasst die Situation folgendermaßen zusammen

„Es geht wie bei vielen anderen Klubs auch um die Existenz. Wir spielen Fußball, das ist unser Geschäft. Wenn wir das nicht tun können, dann haben wir keine Einnahmen. Und wenn ein Unternehmen keine Einnahmen hat, dann ist das schlecht.“
Jochen Schneider

Seit Dezember 2019 breitet sich das Coronavirus aus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan, hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben weltweit über 16.000 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 375.000 haben sich infiziert. (Stand: 24. März 2020).

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