NS-Relikt Auf Sportplatz in Hamburg: Bauarbeiter findet riesiges Hakenkreuz

21.11.2017
Auf Sportplatz in Hamburg: Ein Baggerfahrer findet ein XXL-Hakenkreuz

Seit Mai 1945 war Gras über die Sache gewachsen. Doch das Relikt aus der NS-Zeit hatte die Rechnung ohne Baggerfahrer Henning gemacht.

Der Bauarbeiter stieß auf dem Gelände des Hein-Klink-Stadions in Hamburg-Billstedt am vergangenen Freitag plötzlich auf Beton.

Als er das mysteriöse Fundstück schließlich freilegte, erblickt er ein vier mal vier Meter großes Hakenkreuz - aus massivem Stahlbeton.

Das Symbol aus Zeiten des Nationalsozialismus lag genau dort, wo die Fundamente für fünf neue Umkleidekabinen gegossen werden sollten.

Hakenkreuz in Hamburg: So gelangte das Nazi-Relikt in die Hansestadt

Rätsel gelöst: So gelangte das XXL-Hakenkreuz nach Hamburg

Platzwart Enzo Oliva (50) alarmierte den zuständigen Bezirk, am Montag stattete Bezirksamtsleiter Falko Droßmann (43, SPD) dem Fundort einen Besuch ab.

Dem Denkmalschutzamt zufolge soll XXL-Hakenkreuz so schnell wie möglich weg. Aber wie kam das Nazi-Symbol dort überhaupt hin?

6 deutschen Macken, über die im Ausland gelacht wird

 


Platzwart Oliva erklärt das Ganze wie folgt:

"Man erzählt sich, dass es Fundament für ein Nazi-Denkmal war.“ Das sei wohl Anfang der 70er-Jahre weggerissen worden."

Wie das Swastika entfernt werden soll, ist allerdings noch nicht geklärt, wie Baggerfahrer Henning zu Protokoll gibt:

"Mit meinem Bagger schaff’ ich das nicht. Das geht noch 40 Zentimeter in die Erde. Da würd’ die Schaufel verbiegen. Da müssen zwei Mann mit Presslufthämmern ran."

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