Bartpflege Bart wachsen lassen: So kann Mann den Bartwuchs beschleunigen

Redaktion Männersache 24.01.2018
Die besten Tricks um den Bart wachsen zu lassen
© iStock/g-stockstudio

Bart ist im Trend. Doch was, wenn der Bart einfach nicht dicht wachsen will? Wenn in der schönen Männer-Mähne Löcher oder Lücken prangen?

Glücklicherweise ist Mann mit diesem bärtigen Problem nicht alleine. Außerdem gibt es inzwischen Bartwuchsmittel für eine volle Gesichtsmatte. Der Traum vom Vollbart ist somit keine Utopie.

 

Die besten Tricks, um den Bart wachsen zu lassen

Männersache, dass wir erklären, wie der Bart wächst, wie sich das Bartwachstum beschleunigen lässt und welche Tricks es an Hausmitteln und anderen Präparaten gibt (Stichwort: Minoxidil).

 

Die wichtigsten Fakten zum Bartwuchs

Wie lange die einzelnen Haare brauchen, um sich ihren Weg aus der Haarwurzel durch die Haut zu bahnen, hängt vom Bart-Träger selbst ab.

Diese Faktoren beeinflussen das Bartwachstum:

  • Gene: Die Ausprägung des Bartwuchses ist genetisch bedingt.
  • Testosteron-Spiegel: Je mehr Testosteron der Körper produziert, desto stärker ist der Bartwuchs.
  • Gesunde Ernährung: Auch Ernährung kann den Testosteron-Spiegel maßgeblich beeinflussen.

So viel wächst der Bart täglich:

Generell sollen Barthaare zwischen 0,35 und 0,7 Millimeter pro Tag wachsen - das sind rund 1,2 Zentimeter im Monat.

Nach wenigen Tagen hast du einen Drei-Tage-Bart, aber erst nach etwa sechs Wochen kannst du deine Gesichtsmatte offiziell Vollbart nennen.

Ab wann kann Mann sich einen Bart wachsen lassen?

Wann bekommt man einen Vollbart?
Wann bekommt Mann einen Vollbart? © iStock / GeorgeRudy

Bartwuchs symbolisiert Männlichkeit. Teenager können es somit nicht erwarten, den ersten Flaum im Gesicht willkommen zu heißen. Von ersten Stoppeln zum Vollbart braucht es dennoch einige Jahre.

Auch hier lässt sich kein konkretes Alter benennen, ab dem aus dem Flaum Borsten werden und eine ernst zu nehmende Bartzucht eingeleitet werden kann.

Der Bartwuchs setzt bei Jugendlichen erst rund fünf bis sechs Jahre nach den Schamhaaren ein. Der erste Flaum sprießt über die Oberlippe, anschließend entlang der Wangen und unterhalb des Kinns.

Erst mit Mitte 20 wachsen die dicken Barthaare - ohne Garantie auf ein flächendeckendes Gesichtsfell. Der Bart wächst im fortschreitenden Alter weiter und wird dichter, kann jedoch mit 30 Jahren erste schüttere Stellen aufweisen.

Somit kann ein dichter, voller Bart bereits mit 18 oder aber auch 40 Jahren wachsen.

 

Bartwuchs beschleunigen - geht das?

Die gute Antwort lautet: Jeder Mann hat die Möglichkeit, seinen Bart in gewissen Grenzen zu optimieren und seinen Bartwuchs zu fördern!

Oftmals geht es nicht nur darum, den Bart schneller wachsen zu lassen, sondern der Natur bei schwachem oder unregelmäßigem Bartwuchs ein Schnippchen zu schlagen.

Drei Alltagstipps für einen stärkeren Bartwuchs:

  1. Testosteron-Spiegel pushen: Männliche Hormone sind auch für die Körperbehaarung zuständig. Ein niedriger Testosteron-Spiegel könnte somit die Ursache für einen verlangsamten Bartwuchs sein. Dagegen hilft vor allem eines: Krafttraining! Denn Ausdauertraining senkt den Testosteron-Spiegel.
  2. Gesünder ernähren: Gesundes Essen fördert einen gesunden Körper - zudem auch die Haare zählen. Fast Food wird den Bartwuchs folglich nicht beschleunigen. Eine proteinreiche Ernährung sorgt jedoch für mehr Testosteron.
  3. Vitamin-Schock! Haare brauchen zum Wachsen auch Vitamine. Vitamin B7 (auch Biotin genannt) ist ein wasserlösliches Vitamin, das das Haarwachstum fördert.

Übrigens ist es ein Mythos, dass durch regelmäßiges Rasieren der Bartwuchs beschleunigt werden kann.

 

Bartwuchsmittel: Eine sinnvolle Investition?

Bartwachstum fördern: Diese Tipps können helfen
Von wegen nur Gene! Bartwachstum kann gefördert werden © iStock / max-kegfire

Bartwuchsmittel können die genetischen Faktoren abändern, aber sie sollen helfen, dass die Haut besser durchblutet wird, und den Bartwuchs fördern, damit das Gesichtsfell schneller wachsen kann.

Minoxidil für mehr Bartwuchs

Minoxidil ist ein Arzneistoff, der in den 1970er-Jahren in den USA zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt wurde. Als Nebenwirkung wurde verstärktes Haarwachstum festgestellt. Heute wird mit Minoxidil erblich bedingter Haarausfall behandelt. Die anlagenbedingte Glatzenbildung soll durch das Medikament verlangsamt werden.

Wirksamkeit von Minoxidil:
Minoxidil ist in Deutschland frei verkäuflich und wird auch eingesetzt, um den Bartwuchs zu fördern. Allerdings ist dies nicht wissenschaftlich bewiesen.

Anwendung von Minoxidil:
Minoxidil soll nach zwölf Wochen kontinuierlicher Anwendung erste Erfolge zeigen.

Beard Active

Die Bartwuchs-Kapseln sind ein Nahrungsergänzungsmittel, das die Haarwurzeln stärken und den Bartwuchs bei regelmäßiger Einnahme beschleunigen soll. Wirkstoff ist hier Biotin, das wir bereits oben als Vitamin für verstärktes Haarwuchstum erwähnt haben. 

Bartwuchsmittel aus der Hausapotheke/Haushalt

Neben Medikamenten gibt es auch natürliche Hausmittel, die den Bartwuchs fördern sollen.

  • Kieselerde: Kieselerde besteht hauptsächlich aus Silicium, das für schöne Nägel, Haut und auch Haare zuständig ist. Es soll den Bartwuchs anregen und dafür sorgen, dass der Bart dichter wächst. Eine Wirkung dieser Präparate ist wissenschaftlich allerdings nicht nachgewiesen.
  • Öle für den Bartwuchs: Kräuteröle sollen bei regelmäßiger Massage die Durchblutung der Haut fördern und so die Bartwurzeln stärken. Empfohlen wird Kokosöl, Arganöl und Rizinusöl.
  • Knoblauch und Senf: Angeblich soll eine sogenannte Knoblauch- oder auch Senf-Therapie bei Lücken im Bart helfen. Dabei werden die betreffenden Regionen eingerieben. Offenbar soll die Haut als Abwehrreaktion mit Bartwuchs reagieren. Auch hier gibt es keine Bestätigung für etwaige Ergebnisse.

 

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