Film-Update

Babysitterin aus "Borat 2" verliert Job – Sacha Baron Cohen reagiert

Jeanise Jones ist eine von vielen Unwissenden, die für "Borat 2" unter Vortäuschung falscher Tatsachen interviewt wurde. Durch ihre Gutherzigkeit ist die dabei zur Fan-Favoritin avanciert.

Jeanise Jones (rechts) und  Maria Bakalova in Borat 2
Jeanise Jones (rechts) und Maria Bakalova in "Borat 2" Foto: Amazon Prime Video

Fan-Favoritin

Jeanise Jones, die 62-jährige Babysitterin in "Borat 2", denkt, sie wird Teil einer Dokumentation, als das "Borat"-Team ihre Kirche besucht und nach einer "mütterlichen Person" für einen Dokumentarfilm sucht. Für ihre Rolle als Babysitterin von Tutar Sagdiyev erhält Jones 3.600 US-Dollar, schreibt Variety.

Jones wird sofort durch ihre ehrliche und mitfühlende Art zu einem Fan-Liebling. Umso trauriger ist es zu hören, dass die 62-Jährige seit Beginn des Jahres aufgrund des Coronavirus arbeitslos ist.

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Große Spendenaktion

Derrick Scobey, Pastor in Jones Gemeinde, startete nach der Veröffentlichung von "Borat 2" ein GoFundMe-Konto, mithilfe dessen Menschen aus aller Welt Jones finanziell unterstützen konnten. Was sie auch fleißig taten, denn in nur wenigen Tagen wurden weit über 100.000 US-Dollar gespendet.

Doch auch Sacha Baron Cohen, Borat-Darsteller und Erfinder der Kunstfigur, spendete unabhängig von dem GoFundMe-Aufruf eine beachtliche Summe für Jones.

Sacha Baron Cohen tätigt große Spende

Sacha Baron Cohen hat 100.000 US-Dollar an Jones' Community in Oklahoma gespendet. Wie erstmals von People berichtet, wird das Geld von der Ebenezer Baptist Church in Oklahoma City auf Jones' Bitte hin verteilt, um den Mitgliedern der Gemeinde Obdach und Nahrung zu bieten.

Scobey sagt, er sei von der Spende von Cohen "umgehauen" worden, "aber nicht überrascht, weil mir gesagt wurde, welche Art von Herz dieser Mann hat".

"Vielleicht ist [der Film] ein bisschen riskant, einige der Dinge im Film, aber er hat ein gutes Herz."