GEZ-Ärger "Babylon Berlin": Gebührenzahler finanzieren Pay-TV

13.10.2017

Die neue deutsche TV-Serie "Babylon Berlin" wurde zum Großteil von der ARD finanziert. Im öffentlich-rechtlichen Fernsehen wird sie allerdings erst nächstes Jahr zu sehen sein.

Überall wird man von der Werbung von "Babylon Berlin" geradezu erschlagen, - in Bahnhöfen, in Zeitschriften und im Internet.

Die Produktion startet am 13. Oktober und wird jetzt schon als Hit des Jahres gefeiert. Die Serie um einen Kommissar in der Weimarer Republik habe das Zeug, die Serienlandschaft und das internationale Ansehen deutscher TV-Produktionen nachhaltig zu prägen.

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Stolze 40 Millionen Euro betrugen die Produktionskosten. Davon übernahm die ARD saftige zwölf Millionen und Sky nur fünf. Doch jetzt kommt der Knaller: Ausgestrahlt wird die Serie vorerst nur auf dem Pay-TV Kanal Sky.

In der ARD soll die Serie dann ab Herbst 2018 zu sehen sein. Vielen Gebührenzahlern fehlt dafür jegliches Verständnis.

Es fragt sich, wie es möglich ist, dass eine Produktion zum Großteil von öffentlichen Gebührengeldern bezahlt wird, dann jedoch erst von Pay-TV Kunden gesehen werden kann?

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