Grausamer Tod Nach Selfie-Orgie von Badegästen: Baby-Delfin stirbt an Strand

04.04.2018
Einen Baby-Delfin stirbt nach der Selfie-Orgie von Touristen in Spanien
© Facebook

Ein Baby-Delfin ist im spanischen Almería unter grausamen Umständen ums Leben gekommen. Der Grund für den Tod des Mini-Säugers: Selfie-geile Touristen.

Badegäste hatten das Tier in der 175 Kilometer östlich von Malaga gelegenen Urlaubsregion am Strand entdeckt.

Offenbar hatte sich der Deflin an die Küste verirrt, nachdem er von seiner Mutter getrennt wurde.

Anstatt jedoch die Tierschützer zu rufen, reichten die Touristen das hilflose Tier herum, um mit ihm Selfies zu schießen.

Einen Baby-Delfin stirbt nach der Selfie-Orgie von Touristen in Spanien
© Facebook

Wie die "Bild" erfahren haben will, versammelten sich innerhalb von Minuten Hunderte Badegäste, um einen Blick auf das Tier zu erhaschen oder es streicheln zu können.

Nach 15 Minuten starb der Delfin wahrscheinlich an einem durch den Stress bedingten Herzinfarkt.

Die für das Strandgebiet zuständige Tierschutz-Organisation "Equinac" traf erst vor Ort ein, als das Tier schon tot war, und kommentierte die Geschehnisse auf Facebook wie folgt:

"Vielleicht wären auch wir nicht in der Lage gewesen, den Delfin zu retten. Aber wir hätten es zumindest versucht.

Viele Menschen sind unfähig, Mitgefühl für ein verängstigtes Lebewesen zu empfinden, das Hunger hat und ohne seine Mutter unterwegs ist."

Einen Baby-Delfin stirbt nach der Selfie-Orgie von Touristen in Spanien
© Facebook

Anstatt zu helfen, würden Fotos als Erinnerung gemacht, selbst "wenn das Tier unter dem Stress leidet".

Besonders bitter: Einige Fotos zeigen, wie kleine Kinder das Atemloch des Delfins berühren und ihn so – natürlich unwissend - am Luft holen hinderten.

Mithilfe des Videos unten kannst du dir dein eigenes Bild der Selfie-Orgie machen.

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