Auferstanden von den Toten? Tasmanischer Tiger gesichtet. 80 Jahre nach seinem Aussterben

Redaktion Männersache 25.01.2018
Der als ausgestorben geltende Tasmanische Tiger wurde angeblich wieder in Australien gesichtet
© Unilad/PA

1936 sah das letzte Mal jemand einen tasmanischen Tiger auf diesem Planeten.

Damals verendete das letzte Exemplar des größten fleischfressenden Beuteltiers, das in geschichtlicher Zeit auf dem gesamten australischen Kontinent lebte, in einem tasmanischen Zoo.

Nun soll der Fleischfresser erneut in Nordaustralien gesichtet worden sein – über 80 Jahre, nachdem er für ausgestorben erklärt wurde.

Mittels Informationen von expedia.co.uk und der Expertise eines früheren Park Rangers sollen 50 Kamerafallen in dem mutmaßlichen Sichtungsgebiet aufgestellt werden.

Leiter der Operation ist Professor Bill Laurence. Dieser sieht sich bei seiner Suche im Cape York Peninsula mit den enormen Dimensionen des größten Wildnisgebietes in Australien konfrontiert.

Gegenüber dem Telegraph erklärte er, dass die bisherigen Sichtungen interessant, aber auch mit gesunder Vorsicht zu genießen seien.

Alle Beobachtungen mutmaßlicher Augenzeugen seien demnach nachts geschehen. In einem Fall sollen vier potenzielle Tiere in einer Distanz von rund sechs Metern beieinander gesichtet worden sein.

"Wir haben die Beschreibungen, die wir bezüglich Augenfarbe, Körpergröße und –form, dem Tierverhalten und anderen Attributen erhalten haben, geprüft.

Sie stimmen mit den Merkmalen anderer großen Spezies in Nordaustralien überein. Wie zum Beispiel Dingos, große Hunde oder auch Wildschweine."

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Schaut man sich vergangene Reporte an, stellte sich der Tasmanische Tiger bei genauerer Betrachtung als wilder Hund oder Katze heraus.

Die letzten beiden Sichtungen haben die Forscher jedoch überzeugt, einen neuen Versuch zu unternehmen. Da sie als "glaubwürdig" eingestuft werden, wurden die genauen Positionen der Beobachtungen bisher geheim gehalten.

So wolle man die Tiere davor schützen, von Schaulustigen oder auch Wilderern belästigt zu werden.

Diese Sorge der Wissenschaftler ist berechtigt. So nimmt man an, dass der Tasmanische Tinger vor allem als Jagdbeute von Dingos und eben den Menschen zu Grunde gingen.

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