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Corona-Update

Ausgangssperre: Polizei sorgt in Belgien für Einhaltung

Die Ausgangssperre gilt seit gestern (18. März) und mindestens bis zum 5. April 2020, verkündete Belgiens Regierungschefin.

Illustrierte Flagge von Belgien
Belgiens Bürger sollen fürs Erste zu Hause bleiben. iStock / chekat

Jeglichen Kontakt zur Außenwelt meiden

In Belgien sind aktuell nur noch essenzielle Aktivitäten außerhalb der eigenen vier Wände erlaubt: z. B. Arztbesuche und Lebensmitteleinkäufe.

Ansonsten sollen die Bürger des Landes möglichst jeglichen Kontakt zur Außenwelt meiden, so die Regierungschefin Sophie Wilmès.

Regeln sozialer Distanzierung

Die "Regeln sozialer Distanzierung" gelten seit gestern (Mittwoch, 18. März) und mindestens bis zum 5. April 2020. Die öffentlichen Verkehrsmittel bleiben in Betrieb und wer nicht von zu Hause aus arbeiten kann, darf weiterhin seinen Arbeitsweg antreten.

Sich an der frischen Luft sportlich zu betätigen, wird von Wilmès sogar empfohlen. Für alle, die draußen unterwegs sind, heißt es, genug Abstand zu anderen Menschen zu halten und keine körperlichen Kontakte einzugehen.

Renaissance der Solidarität

Damit sich auch alle Belgier an diese Regeln halten, soll die Polizei für deren Einhaltung sorgen. Wie genau das aussieht, wissen wir nicht. Es sei zu hoffen, dass die Menschen aus eigener Vernunft heraus richtig handeln, um die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen.

Vor Belgien wurden bereits in Italien, Österreich, Frankreich und Spanien Ausgangssperren verhängt. Hierzulande ist das offiziell noch nicht geschehen, aber es gelten die gleichen Grundregeln. Die gelten gerade für alles und jeden.

Wenn wir es schaffen, die Verbreitung des Coronavirus zeitlich zu strecken, entlasten wir unser Gesundheitssystem ungemein. Jeder Fall zählt und kann den Unterschied ausmachen. Will die Welt das gut überstehen, braucht sie eine Renaissance der Solidarität.

Die Corona-Pandemie

Seit Dezember 2019 breitet sich das Coronavirus aus. Ausgehend von der chinesischen Millionenstadt Wuhan hat die Epidemie mittlerweile alle Kontinente erreicht. Bislang starben weltweit über 8.600 Menschen an der rätselhaften Lungenkrankheit, über 207.000 haben sich infiziert (Stand: 19. März 2020).

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